Nahrung - Energie - Arbeit - Umwelt

Eine Arbeitsvision

von Dr. Johann Georg Schnitzer

 

Die Nahrungs- und Energieversorgung der rasch zunehmenden Menschheit hat eine kritische Phase erreicht. Die üblich gewordene denaturierte und artfremde Nahrung erzeugt chronische Krankheiten. Teuerung und Arbeitslosigkeit bewirken Armut und Hunger für hunderte Millionen Menschen. Die Belastung der Umwelt zerstört Lebensgrundlagen und beschleunigt das Artensterben. Was tun?

Bisherige Gegenmaßnahmen haben sich als weitgehend wirkungslos erwiesen. Deshalb macht es wenig Sinn, diese weiter auszubauen. Nur eine neue Gesamtkonzeption hat überhaupt Chancen, die Entwicklung zum Guten zu wenden.

In der heutigen Zeit des analytischen Denkens, des sich Verlierens in den Details der Details, mag es die Meisten überraschen, dass der Erfolg im völligen Gegenteil, in einer kreativen Synthese aus verschiedenen Problemkreisen bestehen soll, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Aber gerade hierdurch gelingt es, die Negativa der einzelnen Problemkreise zu eliminieren und die Positiva zu einem ungeahnten, großen Erfolg zu verbinden.

Hierzu wird im 1. Teil der Status quo der einzelnen Problemkreise aufgezeigt. Im 2. Teil werden die teils von Innovationen begleiteten, auf eine Synthese zielenden Maßnahmen entwickelt. Der 3. Teil beschreibt die positiven Auswirkungen auf die bisherigen Problemkreise und den Gesamterfolg.

 

1. Status quo der Problemkreise

Die Nahrungsversorgung ist kritisch geworden

Schon seit vielen Jahren verhungern jährlich Millionen von Menschen, vor allem Kinder, weil nicht genug Essen für sie da ist. Ursachen sind wiederkehrende und zunehmende Dürren, die Zunahme der Wüsten, das Ausbleiben des Regens, die Versalzung der Böden durch Chemiedünger. Hinzu kommen Armut und Hoffnungslosigkeit der Eltern, die keine Arbeit und kein Einkommen haben, und als weitere Ursachen vielfach sogar Raubzüge und Vertreibungen durch mordende Milizen, wodurch viele Menschen auch das Wenige verloren haben, mit dem sie bisher ihr Überleben sichern konnten - Hunderttausende haben dabei das Leben selbst verloren. Die militärisch so hoch gerüsteten reichen Länder tun wenig, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Sie greifen überwiegend nur dort ein, wo sie eigene strategische Interessen haben.

Aber auch in den "reichen" Ländern ist die Nahrungsversorgung nicht mehr so, wie sie einmal war. Die Weltmeere sind weitgehend leergefischt, die Massentierhaltung zur Fleischerzeugung hat die Böden und das Grundwasser mit Fäkalien und mit deren Abbauprodukten verseucht, das Artensterben bei Tieren und Pflanzen beschleunigt sich, pflanzliche Nahrung hat durch eine Verarmung des natürlichen Bodenlebens (Humus) und durch Anwendung von Chemie den natürlichen Vitalstoffreichtum und Wohlgeschmack verloren, und die Menschen sind krank durch ihre heutige Zivilisationskost, die sich immer weiter von einer artgerechten und natürlichen Ernährung entfernt hat.

In den letzten Jahren haben die Probleme beschleunigt zugenommen, weil aufstrebende Länder wie China und Indien mit ihren großen Bevölkerungszahlen Wohlstand entwickeln und jetzt versuchen, den westlichen Lebensstil und damit die falschen Ernährungsgewohnheiten zu übernehmen.

Die teils artfremde und überwiegend aus denaturierten Nahrungsmitteln bestehende Zusammensetzung der heutigen Zivilisationskost braucht ein mehrfaches an erforderlicher Anbaufläche pro Mensch, als dies bei artgerechter natürlicher Ernährung der Fall wäre. So kann 1 Hektar Ackerfläche bei heute üblicher Kost nur ca. 4 Menschen ernähren, weil der tierische (für den Frugivoren Mensch artfremde) Nahrungsanteil verlustreich über die Verfütterung von Nahrungsmitteln an Tiere zur Fleisch- und Milcherzeugung erzeugt wird (s. Fréderic Stahl, "Die Erde hat Eiweiß für Alle", Schnitzer Verlag 1977, S. 24). Stahl zitiert dazu den griechischen Philosophen Plato: "Die Hauptschuldigen an den Kriegen sind die Köche, weil sie immer mehr Fleisch in die Mahlzeiten hineintun. Wer mehr Fleisch will, braucht mehr Boden, und wer diesen nicht hat, wird versuchen, ihn dem Nachbarn zu nehmen."

Der Weg zur Aufklärung der Menschen über die Mainstream-Medien ist nahezu wasserdicht blockiert durch jene Interessengruppen, die von der Produktion tierischer Nahrungsmittel und von den durch ihren Verzehr erzeugten chronischen Krankheiten ihre Umsätze und Gewinne erwirtschaften - wovon sie einen Teil dazu verwenden, die Mainstream-Medien sich durch Werbung und bezahlte Public Relations (PR) geneigt zu erhalten und Wissenschaftler als "Mietmäuler" zu sponsern, damit diese mit scheinbar wissenschaftlichen Argumenten in diesen Medien ihren Marktinteressen dienen.

Gleichzeitig wird immer mehr fruchtbarer Boden für den Anbau von Ölpflanzen zur Erzeugung von Biosprit genutzt und steht deshalb nicht mehr für die Nahrungsproduktion zur Verfügung.

Die Folgen sind weltweit Verknappungen und rasante Verteuerungen von Nahrungsmitteln. Die FAO (Welternährungskommission, Rom) hat zu dieser Problematik eine Konferenz einberufen und als Resümee gefordert, dass die Nahrungsmittelproduktion bis 2030 um 50 % gesteigert werden müsse, um den steigenden Bedarf zu decken. Wie das bei der Schrumpfung der Anbauflächen und der Zunahme von Unwettern durch die Erwärmung des Klimas geschehen soll, wird nicht erklärt.

Die Energieversorgung, selbst am Limit, wird Konkurrent der Nahrungsproduktion

Die Energieversorgung entwickelt sich immer mehr zu einem Konkurrenten der Nahrungsversorgung. Weil die Nachfrage nach Erdöl durch aufstrebende bevölkerungsreiche Länder steigt und sich dieses durch ungebremste Spekulationen und mitwachsende Kraftstoffsteuern (die der Staat gerne einstreicht) ähnlich rasant wie die Lebensmittel verteuert, werden zunehmend auf bisherigen Anbauflächen für Nahrung Biospritpflanzen kultiviert, und darüber hinaus werden große Waldflächen dafür gerodet - eine Katastrophe sowohl für die Nahrungsversorgung als auch für das Weltklima.

Es ist nicht einmal sicher, ob Erdöl wirklich knapp geworden ist. Führende Produzenten wie Saudi-Arabien sagen, es sei genügend Erdöl am Markt, Produktionssteigerung sei nicht notwendig, und die Preissteigerungen seien durch Spekulationsgeschäfte künstlich erzeugt. Es ist auch strittig, ob die Erdölgewinnung wirklich nicht mehr viel weiter zu steigern wäre, oder ob es an Unruhen und Kriegen in Ländern liegt, die reiche Erdölvorkommen haben, warum nicht mehr Erdöl auf den Markt kommt und die Preise wieder erträglich werden. Vielleicht ist die Erzeugung von Unruhen sogar Teil und Voraussetzung gewinnträchtiger Spekulationsgeschäfte? Es wird sogar bezweifelt, ob die Vorkommen organischen Ursprungs und damit endlich sind, oder ob das Öl im Erdinneren durch fortlaufende Prozesse immer wieder neu entsteht. Sicher ist nur, dass Spekulationen durch tatsächliche oder erzeugte Verknappung Milliardengewinne für Jene produzieren, die in diesem Geschäft sind oder mitmischen, und dass die ungebremste fortlaufende Produktion von Kohlendioxid durch Verbrennung von Erdöl, Kohle und Erdgas ohne gegenregulatorisch wirkende Maßnahmen in gleicher Größenordnung zu überwiegend nachteiligen Veränderungen in der Atmosphäre, im Boden und in den Weltmeeren führen müssen.

Am 6. Januar 2008 - etliche Wochen bevor die eigentliche Spekulations-Rallye der Erdöl- und Treibstoffpreise begann - habe ich auf http://www.abgeordnetenwatch.de dem deutschen Minister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos die folgende Frage gestellt:

"Betrifft: Abhängigkeit von Ölimporten verringern durch Kohlehydrierung

Sehr geehrter Herr Minister Glos,

die Möglichkeit der Herstellung flüssiger Produkte aus Kohle wurde bereits 1913 von Prof. Dr. Friedrich-Carl-Rudolf Bergius (1884-1949) experimentell nachgewiesen. 1926 erfolgte der Bau einer Großversuchsanlage zur Erzeugung von Benzin aus Braunkohle in Leuna. 1931 erhielt Bergius dafür den Nobelpreis, und er schafft durch die Isobutyl-Synthese die technischen Voraussetzungen für die Erzeugung von hochoktanigem Flugbenzin. Ein weiterer Durchbruch bei der Braunkohlehydrierung gelang 1932 durch Einsatz von Molybdänoxid als Katalysator. Die Leuna-Werke vertrieben danach ihr Benzin über ein eigenes Tankstellen-Netz.

Frage: Warum reaktivieren Sie nicht die Herstellung von Treibstoffen aus den landeseigenen reichlichen Kohlevorräten und machen damit Deutschland unabhängiger von Erdölimporten?

Mit freundlichen Empfehlungen
Dr. Johann Georg Schnitzer"

Der Herr Minister für Wirtschaft und Technologie hat darauf bis heute, den 20. Juni 2008,  n i c h t  geantwortet.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen mit deutschen Politikern sehe ich deren Ignorieren von Möglichkeiten, die Situation der Deutschen auf wesentlichen Gebieten zu verbessern, als symptomatisch an. Man lese dazu meine Erfahrungen mit Gesundheitspolitikern ab 1964 bis in die jüngste Zeit:

https://www.dr-schnitzer.de/agdb001.htm
https://www.dr-schnitzer.de/agdb002.htm
https://www.dr-schnitzer.de/agdb003.htm
https://www.dr-schnitzer.de/agdb004.htm
https://www.dr-schnitzer.de/agdb005.htm
 

Systembedingte Arbeitslosigkeit, Nachwuchsprobleme

Hunderte von Millionen, wenn nicht mehrere Milliarden Menschen auf der Erde haben keine Arbeit, mit der sie ein erfülltes Leben führen, einen sinnvollen und befriedigenden Beitrag zur Gemeinschaft leisten und ihre Familie ernähren könnten. Unzählige haben nicht einmal ein Zuhause, geschweige denn eines, das sie ihr eigenes nennen könnten.

Das hat zahlreiche Gründe, wie mangelhafte oder überhaupt keine Schul- und Ausbildung, Unfähigkeit und Korruption von Regierungen und Verwaltungen oder gar deren Nichtvorhandensein (z.B. Somalia), die Herrschaft von Banden und Milizen (z.B. Darfour/Sudan, Kolumbien), unmäßige, der Enteignung gleich kommende Steuern und weitere Abgaben (z.B. Deutschland), Lähmung ehemals erfolgreicher Gesellschaften und Volkswirtschaften durch ausufernde Bürokratie und Entmündigung der Bürger (z.B. Deutschland), Unruhen, Kriege, Vertreibungen, ungeeignete, eigennützige oder überhaupt keine Entwicklungshilfe durch die wohlhabenderen Länder.

In den Ländern der Dritten Welt haben solche Zustände eine hohe Kindersterblichkeit und kompensatorisch hohe Geburtenzahlen zur Folge, während in Ländern der Ersten Welt (z.B. in Deutschland) wegen zu hoher Abgaben, zu vieler lähmender Vorschriften, trüber Aussichten für die Zukunft und zunehmend auch wegen ernährungsbedingter Degeneration und Unfruchtbarkeit eines wachsenden Bevölkerungsanteils das Aussterben der ursprünglichen Bevölkerung mit mathematischer Sicherheit (nur 1,25 Geburten pro Frau, nötig zum Erhalt wären 2,5) programmiert ist - und der spärlich gewordene Nachwuchs auch noch zunehmend "mindere Qualität" aufweist (körperliche und geistige Funktionsschwächen und -mängel, frühe chronische Erkrankungen, Allergien, Antriebsschwäche, schief stehende Zähne, Skelettdeformationen etc.).

Trotzdem wären - wenn der Wille dazu bei Jenen wirklich vorhanden ist, welche die Mittel und das Sagen haben - diese Gründe und das damit verbundene Leid und Elend Schritt um Schritt aus der Welt zu schaffen.

Es gibt jedoch eine systembedingte Art von Arbeitslosigkeit selbst in den wohlhabenden Ländern, die folgende Gründe hat:

  1. Die technische Entwicklung verläuft immer mehr in Richtung von Hochtechnologien, welche nur von überdurchschnittlich intelligenten, in langjährigem Studium ausgebildeten Menschen verstanden, betrieben und weiterentwickelt werden können - und von solchen Experten braucht es immer weniger, weil immer mehr Prozesse, einmal eingerichtet, automatisch ablaufen. Diese machen den normalen Durchschnittsmenschen weitgehend überflüssig - nur kaufen soll er noch, was produziert wird, denn selbst Hochtechnologie braucht Abnehmer.

Weil wegen dieser Entwicklung immer weniger durchschnittlich begabte Menschen noch Arbeit und Einkommen haben, entwickelte sich ein ungesundes "Sozialsystem". In diesem werden die relativ Wenigen, die besonders effektiv sind, durch besonders hohe Abgaben belastet ("für ihre Tüchtigkeit bestraft!"), und der ihnen abgenommene wesentliche Teil ihres Einkommens wird "umverteilt" an Jene, die in einer hoch technisierten Gesellschaft keine Arbeit und keine Aufgabe mehr finden, mit Ausnahme ihrer Rolle als "Verbraucher" dessen, was da produziert wird.

Nicht einmal mit der Reparatur defekt gewordener Geräte können durchschnittlich intelligente Menschen heute ein Auskommen finden, denn heutige Geräte können entweder überhaupt nicht mehr oder nur von "Experten" repariert werden, und selbst das ist so teuer, dass Wegwerfen und ein neues Gerät kaufen die billigere Lösung ist.

  1. Verstärkt wird diese Entwicklung ungewollt durch die Interessenvertretungen jener Menschen, die noch Arbeit haben. Die Gewerkschaften beziehen ihre Existenzberechtigung und ihre Mitgliedsbeiträge aus ihrem Anspruch, für höchstmögliche Löhne und kürzestmögliche Arbeitszeit ihrer Mitglieder einzutreten. Mit jeder durchgesetzten Lohnerhöhung und Arbeitszeitverkürzung aber sind Unternehmen gezwungen, noch mehr zu rationalisieren und zu automatisieren, um mit noch weniger (da teurer gewordenen) Experten noch mehr Produktivität zu erreichen. Die Interessen der dadurch arbeitslos gewordenen Menschen werden von den Gewerkschaften kaum vertreten, denn Arbeitslose können keinen Beitrag zahlen, und es brächte weder den Gewerkschaften noch deren in Arbeit und Brot stehenden Mitgliedern Vorteile, wenn sie dafür eintreten würden, Arbeitslose (auch wenn diese früher zahlende Mitglied waren) wieder in Arbeit und Brot zu bringen. Arbeitslose sind vielmehr "Konkurrenz" im Wettbewerb um vorhandene, von den Glücklicheren oder Erfolgreicheren eingenommene Arbeitsplätze.

  2. Aufgrund langjähriger denaturierter Ernährungsweisen kommt es in Bevölkerungen zu einer Ausdünnung des einstmals breiten, durchschnittlich intelligenten Nachwuchses und Bevölkerungsanteils. Während der hoch intelligente relativ kleine Anteil gleich geblieben ist, stellen gering Begabte heute den Hauptanteil (der früher von normal Begabten besetzt war), und am unteren Ende nehmen Kinder mit Lese- und Schreibschwächen, Konzentrationsstörungen und sogar geistig Behinderte zu, die gar keine Schule besuchen können und die deshalb in Heimen untergebracht werden müssen. So kommt es zu der absurden Situation, dass vorhandene gute Arbeitsplätze trotz zahlloser Arbeitsloser nicht aus der eigenen Bevölkerung besetzt werden können, sondern man dafür intelligentere, fähigere Menschen aus anderen, bislang weniger degenerierten Bevölkerungen einstellen muss.

  3. Nicht nur die Qualität (gemessen in Gesundheit, Intelligenz und Leistungswillen), sondern auch die Quantität (gemessen in Zahl der Geburten pro Frau) lässt in einer langfristig unter denaturierter Ernährung, hohen Abgabenlasten und hoher Arbeitslosigkeit stehenden Bevölkerung wie der deutschen immer mehr zu wünschen übrig: Die derzeit nur noch etwa 1,25 Geburten pro Frau führen mit mathematischer Sicherheit mittelfristig zum Aussterben der deutschen Bevölkerung, deren schwindende Zahl derzeit nicht einmal durch die lebhafte Zuwanderung aus anderen Völkern ausgeglichen werden kann. Das hatte nicht einmal der Zweite Weltkrieg geschafft; denn nach dem Krieg war die deutsche Bevölkerung zahlreicher als davor, trotz der erlittenen Verluste von Millionen von Menschenleben, und erfolgreicher dazu, denn es folgte das "Deutsche Wirtschaftswunder". Was von derzeitigen Politikern zu halten ist, die nicht einmal den Niedergang und das Aussterben der eigenen Bevölkerung verhindern, überlasse ich dem Urteil des geneigten Lesers.

Umweltbelastung zerstört Lebensgrundlagen

Die heutigen, überwiegend auf Raubbau an der Natur ausgerichteten Wirtschaftsmethoden zerstören die Lebensgrundlagen nicht nur des Menschen. Sie bewirken ein voll im Gange befindliches, immer schnelleres Artensterben bei Fauna und Flora (in der Tier- und Pflanzenwelt). Die natürlichen Kreisläufe werden überlastet, was zur Anhäufung von schädlichen und lebensfeindlichen Substanzen in der Natur, im Nahrungs- und im Wasserkreislauf führt. Riesige Urwälder, die hoch effektiv in der Aufarbeitung von Kohlendioxid zur Rückgewinnung des Sauerstoffs mit Hilfe des Chlorophylls und des Sonnenlichts waren, sind aus Gewinnsucht (Holzverkauf) abgeholzt und die Flächen zu schnell verkarstenden Viehweiden zur Fleischerzeugung missbraucht worden. Neuerdings wird die Abholzung der Urwälder weiter beschleunigt für den Anbau von Biospritpflanzen.

Dümmer geht's nimmer? Irrtum. Die Erkenntnis, dass die Unendlichkeit menschlicher Dummheit sicherer ist als die des Universums, stammt von Albert Einstein (Physiker, 1879-1955), und dass Dummheit jene Eigenschaft ist, die dem Herrgott bei der Erschaffung des Menschen vor allen anderen Eigenschaften am besten gelungen ist, stammt von Albert Schweitzer (Pastor, Urwaldarzt, Organist, 1875-1965).

Die Erzeugung riesiger Mengen von Kohlendioxid (CO2) durch Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas kann von den Regelkreisläufen der Natur in dieser Größenordnung nicht mehr voll ausbalanciert werden. Es ist zwar umstritten, ob und wie viel dieses zur Klimaerwärmung beiträgt, denn auf dem Mars ist es auch wärmer geworden, was eher auf eine Periode stärkerer Sonnenstrahlung hinweist. Aber dass diese zusätzlichen großen Mengen an Kohlendioxid Wirkungen haben müssen, z.B. in einer Verschiebung des Säuren-Basen-Gleichgewichts in Gewässern und in den Weltmeeren in Richtung "sauer", ist mehr als wahrscheinlich. Der Mensch als Spezies und Auslöser ist gut beraten, etwas zur Wiederherstellung des Gleichgewichts im CO2-Kreislauf zu tun.

Die dümmste Methode - und weil sie so dumm ist, wird sie auch bereits praktiziert - ist das Komprimieren des Kohlendioxids aus der Luft und das Einpumpen in stillgelegte Bergwerke und Stollen. Nicht nur, dass es eine Illusion ist, solche großen Hohlräume mit ihren Spalten und porösen Gesteinen jemals gasdicht machen zu können; das mit großer Energieverschwendung (!) komprimierte CO2 wird deshalb wieder in die Atmosphäre entweichen. Geradezu als ein Schildbürgerstreich muss angesehen werden, dass damit gleichzeitig der zum Atmen benötigte Sauerstoff dem Kreislauf entzogen und statt dessen in Bergwerken weggeschlossen wird. Ein Schildbürgerstreich erster Güte, der signalisiert, dass die um sich greifende Hirninsuffizienz auf breiter Front in den oberen Etagen Einzug gehalten hat.

Massentierhaltung zur Fleischerzeugung verseucht die Grundwässer mit Fäkalien und deren Abbauprodukten (Harnstoff, Nitrat, Nitrit), was zu Krankheiten führt (z.B. Kropf, Schilddrüsenvergrößerung). Deren Ausbringung auf Wiesen und Ackerböden zerstört die Artenvielfalt und den Humusreichtum, und macht die Kulturpflanzen anfällig für Schädlinge. Das wird dann mit der Ausbringung von Pestiziden beantwortet, die so in den Nahrungskreislauf gelangen. Es ist außerdem erwiesen, dass die Methanproduktion aus dem Verdauungssystem von den etwa 20 Milliarden "Nutztieren", die ständig zur Fleischerzeugung gehalten werden, einen stärkeren Treibhauseffekt auf das Klima ausübt als der gesamte weltweite Kraftverkehr.

2. Auf eine Synthese zielende Maßnahmen und Innovationen

Nahrungsversorgung

Es ist nicht einmal notwendig, die Nahrungsmittelproduktion in den nächsten Jahren "um 50 % zu steigern", um die zunehmende Weltbevölkerung ausreichend und gesund zu ernähren (Forderung auf der Konferenz der FAO zur Nahrungskrise, 3.-6- Juni 2008 in Rom). Vielmehr reicht es schon aus, wenn die vorhandenen und bewirtschafteten Anbauflächen wieder mehr für die Ernährung der Menschen und nicht mehr wie bisher zu großen Teilen für die Ernährung von 20 Milliarden "Nutztieren" zur Fleischerzeugung verwendet werden.

Wenn die Weltbevölkerung über den Zusammenhang zwischen artfremder Nahrung, chronischen Krankheiten und dem Hunger in der Dritten Welt rückhaltlos und vollständig aufgeklärt wird, und wenn deshalb auch die wohlhabenden und die Wohlstand anstrebenden Bevölkerungen wieder mehr auf die natürlichen, artgerechten, pflanzlichen Ernährungsgrundlagen zugehen, dann werden in der Ersten Welt die chronisch krank gewordenen Menschen wieder gesunden und wieder genug gesunden Nachwuchs bekommen, in der aufstrebenden Zweiten Welt werden aufkommende Ernährungskrankheiten einer raschen Wiedergesundung der Bevölkerung weichen, und in der Dritten Welt werden auch die ärmeren Völker wieder satt werden und gesund und leistungsfähig bleiben können.

Es gibt Schätzungen (auch der FAO!), dass die Erde bei natürlicher und artgerechter Ernährung auch 50 Milliarden Menschen problemlos ernähren kann - allerdings muss der heutige zerstörerische Raubbau an der Natur in ein kluges, naturgemäßes Wirtschaften umgewandelt werden, das die Wiederherstellung, Erweiterung und sorgsame Pflege natürlicher Ökosysteme bewirkt: Eine Weiterentwicklung der Zivilisation auf eine Stufe ohne Zivilisationskrankheiten und im Gleichgewicht mit einer respektierten und gepflegten Natur, wie ich das seit etwa einem halben Jahrhundert fordere.

Fréderic Stahl hat aufgezeigt , dass von 1 Hektar Ackerfläche - anstatt 4 Menschen bei tierisch-pflanzlich gemischter Zivilisationskost - 21 Menschen mit artgerechter, Gesundheit und Leistungsfähigkeit sichernder Kost ernährt werden können. Was die Anwendung dieser Erkenntnis für die Ernährung und Gesundheit der Weltbevölkerung bedeutet, kann man sich unschwer vorstellen (s. Fréderic Stahl, "Die Erde hat Eiweiß für Alle", Schnitzer Verlag 1977, S. 24; das Buch ist vergriffen). Das bestätigt die Größenordnung der genannten Schätzungen.

Wasserversorgung, Bewässerung, Wüstenbegrünung

Die stetige Verfügbarkeit von Wasser in den erforderlichen Qualitäten und Mengen ist die Kernvoraussetzung jeglichen Lebens. Wo Wasser ist, ist auch Leben. Wesentliche Teile der Kontinente sind Wüsten, nur weil dort Wassermangel herrscht. Die Wüsten wachsen, weil an deren Übergangszonen Nutztiere, die mangels besserem Ernährungswissen zur Fleischerzeugung gehalten werden, alle Pflanzen- und vor allem alle Baumsprösslinge abfressen, und weil die Menschen dort mangels besserem Ernährungswissen den Bäumen die Zweige abhacken für Holz zum Kochen! Diese Prozesse gilt es umzukehren.

Der Dokumentarfilm "Die Wüste lebt" (Walt Disney, 1953) zeigt eindrücklich, welch reiches Leben unmittelbar nach den seltenen Niederschlägen in der Wüste aufblüht. Die Sahara war vor etwa 15.000 Jahren fruchtbares Land. Menschen haben dort gelebt, wie Funde (z.B. Mahlsteine zum Mahlen von Getreiden) beweisen. Mit unseren heutigen technischen Möglichkeiten können wir Wüsten dauerhaft zu blühendem Leben erwecken - und Arbeit, Brot und Lebensraum für viel mehr Menschen schaffen, als heute auf dem Planeten leben. Hierzu Beispiele:

Wassergewinnung nach dem Kondensationsprinzip. In Wüsten enthält die Luft nur wenig Feuchtigkeit - vor allem deshalb, weil sie so heiß ist. Je mehr die Luft abkühlt, desto höher wird ihre relative Luftfeuchtigkeit, und um so näher kommt sie dem Taupunkt, bei welchem sie "das Wasser nicht mehr halten kann", so dass es sich an genügend kalten Flächen in Tröpfchen niederschlägt. Nachts wird es in Wüsten sehr kalt. Dieses niedrige Temperaturniveau kann als Ausgangspunkt für eine weitere Absenkung der Temperatur mit Hilfe von einfachen Kühlaggregaten dienen, die direkt mit vor Ort erzeugtem Solarstrom angetrieben werden.

Schachbrettartig durchbrochene Solarpaneele spenden Schatten und liefern Strom. Darunter - vor Verbrennungen durch die zu starke Sonne mittels Wechsel von Licht und Schatten geschützt - wachsen Kulturpflanzen. Man stelle sich solche "schachbrettartig" hergestellten Solarpaneele vor, die auf teleskopartig ausziehbaren Stützen über der zu erwartenden Höhe von Kulturpflanzen montiert werden, und bei welchen die schwarzen Felder Solarzellen sind, während die weißen Felder Aussparungen darstellen, durch welche die Sonne hindurch scheint und Pflanzen wachsen lässt. Durch die reduzierte Sonneneinstrahlung sind die Pflanzen vor dem Verbrennen geschützt. Für die Pflanzen unter solchen Paneelen wechseln Sonne und Schatten ähnlich wie unter einem Himmel, über welchen eine aufgelockerte Bewölkung zieht.

Vom Wüstenrand (z.B. der Sahelzone) her können so die weitere Ausbreitung der Wüsten gestoppt und die Wiederbegrünungen begonnen werden. Das wird nicht nur Arbeit, sondern auch Brot, Energie, Lebensraum und sinnvolle Lebensaufgaben für zahllose Menschen schaffen - auch und gerade für solche mit einfacher Schulbildung und ganz normalem gesundem Menschenverstand. Hier macht es auch Sinn, Öl produzierende Pflanzen anzubauen, weil nicht bisheriger Regenwald oder Nahrungsanbaugebiete geopfert, sondern neue, bisherige Wüstengebiete erschlossen werden und so für zusätzliches Recycling des Kohlendioxids Nutzen stiften.

Eine intelligent bewirtschaftete Erde bietet nicht nur gesunde Nahrung und erneuerbare Energiequellen für Alle, sondern auch gesundes Wasser im Überfluss. Das ist eine großartige Chance für Alle, aus der obrigkeitlich verschuldeten Lethargie auszubrechen, Verstand und Kreativität zu aktivieren und mit anzupacken - Jeder nach seinen individuellen Möglichkeiten, bei den ganz kleinen angefangen bis zu den ganz großen. Es ist außerdem eine riesige Chance für innovationsfreudige Unternehmen, solche Projekte zu starten und damit sowohl Menschen in Arbeit und Brot zu bringen als in eine bessere Zukunft des Lebens auf der Erde zu investieren.

Ein weltweites Wassermanagement ist eine dieser großartigen Möglichkeiten. Weltweit regnet mehr als genug Wasser vom Himmel herunter (also Überschüsse einsammeln), es ist nur nicht immer am richtigen Ort (also Pipelines bauen) zum richtigen Zeitpunkt (also Speicher anlegen). Ich habe die Vorstellung, dass bei solchen Projekten jeweils ein starkes Unternehmen, das auf einem Teilbereich eines solchen Projektes (z.B. in der Produktion von Röhren) führend ist, ein solches Projekt startet, und die in anderen Teilbereichen des Projektes (z.B. Solar- oder auch Windenergie, Elektrik, Pumpen, Biolandwirtschaft, Treibstoffe) tätigen Unternehmen zur Mitwirkung einlädt.

Wie ist es also zum Beispiel, meine Herren Manager und Vorstände der deutschen Firma Thyssen-Krupp, ist nicht die Aussicht auf die Produktion von Zehntausenden von Kilometern nicht korrodierender Edelstahl-Niederdruck-Röhren für ein weltweites Wasserpipeline-Netz Anlass genug, einen umgehenden Vorstandsbeschluss zu fassen und die Sache in die Hand zu nehmen - anstatt die Chance "auszusitzen" und sich von Anderen, z.B. den ausgeschlafenen und tüchtigen Chinesen, die Butter vom Brot nehmen zu lassen? (Wer es liest und einen der Herren kennt, möge ihm die URL dieser Seite mit dieser Ermunterung übermitteln).

Es gibt Breitengrade auf der Erde, wo es es fast immer regnet, und es gibt Länder, die eine jährliche Regenzeit haben. Da muss man sich nur etwas einfallen lassen, einen relativ kleinen Teil dieser riesigen Wassermengen in Speichern zu sammeln, um damit ein weltweites Wasser-Pipeline-Netz ständig damit speisen zu können. Auch wird man entlang dieses Netzes viele kleinere und bei jeder Siedlung und jeder Hütte noch kleinere Speicher anlegen, die alle einzeln für sich groß genug sind, einen Jahreszyklus zu überbrücken. Das gibt Sicherheit vor unerwarteten Ausfällen durch alle möglichen Ereignisse.

Dieses Wasserpipeline-Netz kann mit Solarstrom betrieben werden, sogar weitgehend ohne dessen Speicherung in Batterien, denn zur Verteilung in die vielen kleineren örtlichen Speicher genügt es, wenn das Wasser tagsüber fließt, wenn die Sonne die Energie liefert. Nur beim "Endverbraucher" kann Stromspeicherung nötig werden, um rund um die Uhr fließendes Wasser zu haben, wenn man keinen Höhenunterschied zur Erzeugung des Fließdrucks nutzen kann.

Zur kostengünstigen Herstellung von kugelförmigen Behältern beliebigen Inhaltsvolumens als Wasserspeicher, die im Boden eingelassen werden können, kann das von mir am 18.05.1977 angemeldete, mir erteilte und vom Deutschen Patentamt München am 23.11.1978 unter der Nummer DE2722984 veröffentlichte, inzwischen frei verfügbare, da abgelaufene Patent "Verfahren zur Herstellung von Schalenkörpern mittels Beschichtung mediengetragener Folien" verwendet werden.

Dieses Verfahren ist auch geeignet, um in regenreichen Meeresgebieten oder auf Seen flache schwimmende Regenauffangbecken kostengünstig herzustellen, von welchen dann das gesammelte Regenwasser über Schlauchleitungen in das Wasserpipelinenetz eingespeist wird.

In niederschlagsarmen Meeresgebieten kann das gleiche Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von schwimmenden Plattformen genutzt werden, die durch eine von leichtem Überdruck getragene, durchsichtige, UV-resistente Folie wie mit einer "Seifenblase" überspannt sind. Die innere Bodenfläche dieser Plattformen ist schwarz, so dass sie sich von der Sonneneinstrahlung stark erwärmt und eine eingeleitete, wenige Zentimeter hohe Meerwasserschicht zum Dampfen bringt. Dieser Dampf wird durch den leichten Überdruck in Abkühlstrecken unter der Meeresoberfläche geleitet, wo er sich als reines Wasser niederschlägt, das nun über Schlauchleitungen in das Wasserpipelinenetz eingespeist werden kann.

Ausbau solarer Energieversorgung - auch für den Verkehr am Boden

Während für den Luftverkehr flüssige Treibstoffe mit hoher Energiedichte bei leichtem Gewicht bisher unumgänglich und auch künftig die praktikabelste Lösung sind, hat die Bahn längst die Hauptstrecken auf Elektrizität umgestellt, und auch für den Straßenverkehr zeichnet sich zunehmend eine teilelektrische Betriebsweise in Form von Hybridautos ab.

Ein großes Handicap ist aber immer noch das große Gewicht von Batterien bei relativ geringer Energiespeicherung, weshalb intensiv nach effektiveren Batterien und auch nach Möglichkeiten der "Stromerzeugung an Bord" geforscht wird. Bei Hybridautos besorgt das der - gegenüber reinen Elektroautos den Aktionsradius stark erweiternde - Benzin- oder Dieselmotor, und die Rückspeicherung elektrischer Energie beim Bremsvorgang. Auch an der Weiterentwicklung von Brennstoffzellen wird gearbeitet, die Wasserstoff mit dem Luftsauerstoff zu Wasser "verbrennen" und dabei elektrische Energie gewinnen.

Warum denkt man nicht auch an die Möglichkeit, die elektrische Energie für den Kraftverkehr auf Hauptverkehrsstrecken fest zu installieren und die Fahrzeuge sie über Ausleger an den Fahrzeugen anzapfen zu lassen? Das funktioniert doch schon lange bei der Bahn, bei der Straßenbahn, sogar bei nicht an Schienen gebundenen Elektrobussen - und bei den Elektro-Scootern auf Jahrmärkten!

Gerade Hybrid-Autos könnten so eine fast beliebige Ausweitung ihres Aktionsradius erfahren, wozu nicht einmal ganze Strecken elektrifiziert sein müssten - es genügt, in gewissen Abständen "Aufladestrecken" einzurichten und vor allem Steigungen damit auszurüsten, und innerstädtisch die Stellen vor Ampeln, wo Autos ohnehin oft länger stehen bleiben müssen und dabei so ihre Batterien nachladen können.

Woher nimmt man diese elektrische Energie zur Einspeisung? Natürlich ebenfalls von ortsfesten Solarpaneelen, die über der Straße angebracht sind und vorteilhafterweise ebenfalls schachbrettartig durchbrochene Solarpaneele sind, damit es darunter tagsüber nicht zu dunkel wird. Das ist doch viel eleganter und intelligenter, als wenn man damit beginnen würde, Solarzellen auf der wenig ergiebigen kleinen Dachfläche der Autos mitzuführen zur Wiederaufladung von ebenfalls mitgeführten Batterien!

Auch größere Batteriekapazitäten werden doch viel besser nicht mitgeführt, sondern am Straßenrand eingelassen, um dort stationär die ebenfalls besser stationär eingesammelte Sonnenenergie als Puffer für Stoßzeiten und für nachts zu speichern.

Damit reduziert sich das Problem überwiegend elektrisch fahrender Kraftfahrzeuge auf die Konstruktion geeigneter, Strom führender Plafonds über der Straße und geeigneter ausfahrbarer Stromabnehmer für die Autos. Deren Reichweite auf Hauptstrecken wird dadurch unbegrenzt, und die Flächenabdeckung abseits der Hauptstraßen wird bestimmt von der mitgeführten Batteriekapazität plus mitgeführter Treibstoffmenge für den Benzin- oder Dieselmotor.

Wie ist es also zum Beispiel, meine Herren Manager und Vorstände der deutschen Firmen Bosch (die Ihr doch auch z. B. in der "Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH" seit Jahrzehnten erfolgreich kooperiert) - ist nicht die Aussicht auf die Produktion von Millionen Bausätzen für Hybrid-Autos für die Stromabnahme und die Produktion von Millionen Quadratmetern von Stromabnahmegittern über Hauptverkehrsadern und an Steigungen viel befahrener Straßen und die Produktion von Millionen stationärer Batterien zur Solarstromspeicherung Anlass genug, einen umgehenden Vorstandsbeschluss zu fassen und die Sache in die Hand zu nehmen - anstatt die Chance "auszusitzen" und sich von Anderen, z.B. den ausgeschlafenen und tüchtigen Chinesen und den innovations- und kaizenfreudigen Japanern, die Butter vom Brot nehmen zu lassen? (Wer es liest und einen der Herren kennt, möge ihm die URL dieser Seite mit dieser Ermunterung übermitteln).

Haben wir doch schon einmal zusammen eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung durchgezogen, als die von mir in den 1960-ern konstruierten und produzierten modernen Haushalt-Getreidemühlen mit Mahlsteinen "hoffähig" wurden und Ihre Bosch-Siemens-Haushaltgerätefirma mich um eine geeignete Konstruktion als Zusatzgerät für Ihre große Küchenmaschine bat, wozu ich nur 4 Wochen bis zu einem betriebsfähigen Vorführmodell brauchte. Dieses haben wir dann unter begeistert selbst erzeugtem Zeitdruck gemeinsam in Ihrem Werk in Giengen getestet. Zur Zeitersparnis flog ich nach Giengen, und und die freundlichen Lotsen des benachbarten Militärflugplatzes führten mich über Funk mit Hilfe ihres Radars bis an die Landeschwelle der Giengener Landewiese, die nur durch aufgestellte bemalte Holzreiter überhaupt als Landebahn zu erkennen war. Danach verkaufte Bosch dieses so entstandene Gerät über Jahrzehnte hinweg unverändert zu Hunderttausenden in die ganze Welt.

Diese Begeisterung für die Verwirklichung gemeinsamer Ideen, Ziele, Projekte und Geräte wünsche ich mir wieder vor allem für Deutschland. Das kann trotz derzeit unfähiger Politiker auch wieder werden - denn noch haben wir innovationsfähige Inseln in Form deutscher Firmen, die als erhaltene Keimzellen neue allgemeine innovative Schubkraft entwickeln können. Dabei habe ich überhaupt nichts gegen Erfinder und innovative Firmen aller anderen Länder dieser Erde, die ebenfalls konstruktive Beiträge zu einer biologisch besseren und menschlicheren Zukunft leisten. Ehrenhaft ist allerdings nur eigenes Erfinden und Entwickeln. Die Nutzung fremder Erfindungen und Entwicklung ohne Vereinbarung mit dem Urheber ist Diebstahl und Schande zugleich. Ich weiß - und die Geschichte bahnbrechender menschlicher Erfindungen belegt dies auch - dass Deutschland und seinen Menschen eine besonders wichtige Aufgabe zur Gestaltung einer besseren und biologisch wie wirtschaftlich gesünderen Zukunft zukommt - auch und sogar besonders unter den heutigen unerfreulichen, durch unfähige Politiker verschuldeten, widrigen und hinderlichen Umständen.

Dieser praktische Ansatz zur Überwindung der Treibstoff-Energiekrise, für dessen Realisierung ganz normales Ingenieurswissen ausreicht, kann eben so zügig realisiert werden, wie die allgemeine Gesundung der Bevölkerung und die gleichzeitige Beendigung des Hungers in der Welt durch klügere Nutzung der vorhandenen Nahrungsgewinnungsressourcen möglich ist. Dazu reicht eine rückhaltlose Information der Bevölkerung aus, die nicht mehr von Interessengruppen blockiert wird.

Wirklich große Innovationen und Konstruktionen liegen in ihrer Einfachheit; ihre Nutzung ist einfach. Perfekte Lösungen für einen Sack voller Probleme sind einfach. Nur unreife, halb durchdachte "Neuerungen" und "Verbesserungen" sind kompliziert und in Wirklichkeit "Verschlimmbesserungen", die Zeit und Geld stehlen und das Leben komplizierter machen. Das gilt übrigens auch für die meisten Gesetze und Verwaltungsakte mittelmäßiger Politiker.

Arbeit für Alle

Es ist leicht zu begreifen, dass von diesen Ansätzen gewaltige Innovations- und Produktionsschübe ausgehen, welche Millionen neuer Arbeitsplätze auch für ungelernte, nur anzulernende Arbeitswillige schaffen. Der Rückgang der Krankenkosten, der Energiekosten und die zunehmende wirtschaftliche Eigenständigkeit bisher hilfsbedürftiger Menschen und Länder wird eine gewaltige Entlastung der Menschen und der Gemeinwesen mit sich bringen.

Bei der Planung neuer Produktionsabläufe muss allerdings wieder der Mensch im Vordergrund stehen, für den Maschinen und Werkzeuge Helfer und Verstärker sind - die er nicht "zu bedienen hat", sondern "benutzt" und "einsetzt", um effektiver zu sein. Jeder Mensch ist zufrieden und glücklich, wenn er gesund ist, eine gesunde Familie, ein eigenes Dach über dem Kopf, genug zu essen und anzuziehen und eine sinnvolle, ihn erfüllende Aufgabe hat, die ihm Anerkennung und Respekt der Gemeinschaft einträgt - und wenn dabei auch genug übrig bleibt für die Ausbildung der Kinder, für Urlaub, für die Alterssicherung und für Hobbies.

Umweltentlastung

Die größte gegenwärtige Umweltbelastung wird durch artfremde Ernährungsgewohnheiten der Menschen verursacht. Die zur Fleischerzeugung ständig gehaltenen 20 Milliarden Tiere sind an Zahl dreimal so viele wie Menschen auf der Erde leben, und darüber hinaus von weit höherem Lebendgewicht. Ihre Fäkalien verseuchen Boden und Grundwasser, ihre Methanerzeugung ist wegen der starken Treibhauswirkung dieses Gases und der großen von diesen Tieren produzierten Gasmengen eine Hauptbedrohung für das Klima. Deshalb ist eine ganz bewusste Änderung der Ernährungsgewohnheiten jedes Menschen, der bisher tierische Nahrung verzehrt, eine erstrangige Notwendigkeit - die gleichzeitig die eigene Gesundheit regeneriert und von den chronischen ernährungsbedingten Krankheiten befreit. (Wie das im Detail gemacht wird, vermitteln meine Bücher).

Eine ganze Reihe weiterer umweltschädlicher Gewohnheiten und Produktionsverfahren sind zu überprüfen und zu ändern. Ertrag in der Landwirtschaft darf nicht mehr mit Chemie und Faulstoffen erzwungen werden, sondern muss mit Pflege des natürlichen Bodenlebens und pflanzlichem Kompost erreicht werden. Das ist kostengünstiger, dauerhaft, schützt vor Schädlingsbefall (so dass keine Pestizide gebraucht werden), und führt zu gesunder, lebendiger, Vitamin- und vitalstoffreicher Nahrung für den Menschen.

Auch die Biogaserzeugung ist deshalb problematisch, weil deren Rückstände giftige Faulstoffe enthalten, welche eine gesunde Bodenfauna (den Humus) nachhaltig schädigen und kranke Pflanzen zur Folge haben. Möglicherweise lässt die das durch eine nachträgliche Kompostierung (Verrottung unter Luftzufuhr) der Biogasrückstände vor der Ausbringung auf Felder vermeiden. Bis das sicher abgeklärt ist, sind die Rückstände der Biogasgewinnung als giftiger Sondermüll zu behandeln!

Anschubfinanzierung durch Küstenstädte zum Stopp des Meeresanstieges

Die Förderung energiewirksamer Entwicklungen, welche der weiteren Klimaerwärmung gegensteuern, sind für alle küstennahen großen Städte von großem vitalem Interesse und weitaus kostengünstiger, als die fortlaufende weitere Erhöhung von Dämmen und Flutschutzmaßnahmen gegen den weiteren Anstieg des Meeresspiegels - wenn diese Entwicklungen zügig und in genügend großem Maßstab angeschoben und als spätere Selbstläufer konzipiert werden. Es ist deshalb anzunehmen, dass man vor allem bei den wohlhabenden Megastädten auf eine freundliche Einstellung zu solchen Vorhaben und deren Förderbereitschaft stoßen wird.

Finanzierung des CO2- (und H2O!)-Recycling durch Förderländer und Verbraucher von Erdöl

Das laufend in Milliarden Tonnen pro Jahr in die Atmosphäre entlassene CO2 mag viel oder wenig zur Veränderung des Klimas beitragen. Viel wichtiger ist, dass damit der Atmosphäre jährlich Milliarden von Tonnen Sauerstoff entzogen werden, weil sie durch den Verbrennungsprozess an den Kohlenstoff gebunden werden - jeweils zwei Sauerstoffatome an ein Kohlenstoffatom.

Weil Erdöl und die daraus hergestellten Treibstoffe Kohlenwasserstoffe sind, wird im Verbrennungsprozess weiterer Sauerstoff an den Wasserstoff gebunden, wobei sich H2O (Wasser) bildet: Jeweils zwei Wasserstoffatome binden bei der Verbrennung ein Sauerstoffatom. Das Produkt ist zusätzlicher Wasserdampf, der sich später kondensiert und als jährlich Milliarden von Tonnen zusätzlichen Regens die Niederschläge, die Überschwemmungen und das Wasser insgesamt auf dem Planeten vermehrt.

Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auch auf den Sauerstoff richten. Diesen verbrauchen wir beim Atmen, und diesen verbrauchen wir bei jedem Verbrennungsprozess. Wenn der Sauerstoffverbrauch auf diesem Planeten ständig um Milliarden Tonnen pro Jahr höher ist als die Freisetzung von Sauerstoff durch Pflanzen und Meeresalgen, wird schließlich der Sauerstoff knapp werden. Flugzeuge, Fahrzeuge, Schiffe, Kraftwerke und Heizungen brauchen aber Sauerstoff in großen Mengen, sonst können sie nicht mehr betrieben werden - und selbst der Mensch braucht Sauerstoff in ausreichender Konzentration, um nicht zu ersticken.

Bisher haben uns die Pflanzen (besonders effektiv der Baumbestand) auf dem Festland und die Algen in den Weltmeeren und Gewässern mit Sauerstoff versorgt, indem sie aus den Verbrennungsprodukten CO2 und H2O mit Hilfe ihres Chlorophylls und der Energie des Sonnenlichts (= Fotosynthese) Kohlenwasserstoffe produzieren und den so freigesetzten Sauerstoff wieder in die Atmosphäre entlassen.

Weil aber der Sauerstoffverbrauch gewaltig zugenommen hat, und weil gleichzeitig durch Abholzung, Ausbreitung von Wüsten, Vergiftung von Gewässern und Meeren die Sauerstoff-Produktionskapazität der Natur immer weiter abnimmt, muss der Mensch eingreifen und durch Aufforstungen, Wüstenbegrünungen und Gewässerschutz die Sauerstoffproduktion auf das Niveau seines Sauerstoffverbrauchs anheben.

Diesen Prozess wird am sinnvollsten durch jene Wirtschaftsgruppen zu finanzieren sein, die ein wirtschaftliches Interesse an der Erhaltung des Sauerstoffanteils in der Atmosphäre haben müssen.

Wiedereinsetzung des Bürgers als Souverän

Unterdrückte, entmündigte, durch Androhung von Strafen an freier Meinungsäußerung gehinderte, durch eine Flut meist unprofessioneller, wenig durchdachter Vorschriften und Gesetze gelähmte, über hohe Abgaben und Steuern um die Früchte ihrer Arbeit gebrachte und daher verschuldete Bürger sind nicht die geeignete Mannschaft für die Bewältigung dieser großen und großartigen Herausforderungen. Das sei vor allem den deutschen Politikern und der ausufernden europäischen Bürokratie ins Stammbuch geschrieben..

Noch ist es Zeit zur Umkehr für abgehobene, überwiegend an sich selbst denkende, sich aus dem Steuertopf ungeniert bedienende Politiker, die sich um die wirklichen Anliegen der Bürger wenig scheren und überwiegend schon gar nicht mehr antworten, wenn sie angeschrieben werden. Ihre Kommunikation gleicht Einbahnstraßen, die nur in einer Richtung funktionieren: von "Oben" nach "Unten" - wobei schon dieses Gefälle von Jenen, die Diener des Volkes sein sollten, umgekehrt wurde. Der wirkliche Souverän nach der Verfassung, der Bürger, wurde von seinen "Dienern" längst ab- und die Verfassung praktisch außer Kraft gesetzt. Noch ist Zeit für Politiker, in sich zu gehen und die Verhältnisse wieder ins Lot zu bringen - allerdings nicht mehr lange.

Denn immer schneller begreifen immer mehr Bürger, wie sie von ihren Parteien und von ihren nicht wirklich gewählten, sondern nur aus einer von den Parteien intern ausgehandelten Liste angekreuzten "Volksvertretern" verschaukelt werden. Durch die Explosion der Treibstoff- und Nahrungsmittelpreise und deren weiteren Anstieg - wobei von der Politik geduldete oder gar selbst mitbetriebene, riesige Gewinne einstreichende Spekulation eine wesentliche Rolle spielt - ist der lange Geduldsfaden der Bürger nunmehr bis zum Zerreißen gespannt. Es braucht wenig mehr, bis Ereignisse eintreten, welche diese Politik nicht mehr unter Kontrolle halten kann - diesen Eindruck gewinnt man in immer mehr Gesprächen mit anderen Menschen.

Mögen sich also einige beherzte Politiker gerade noch rechtzeitig zusammen tun, um das Gemeinwesen und die Kommunikation zwischen Bürger und Politik wieder auf eine solide Basis zu stellen. Die beschriebenen Entwicklungen für eine bessere Zukunft und ein ökologisches Gleichgewicht lassen sich nur mit freien, selbstständig denkenden, von der Politik geachteten Bürgern ungehindert und erfolgreich angehen.

Bereinigung des Finanz- und Geldwesens

Das Finanz- und Geldwesen sollte eigentlich der Blutkreislauf jedes Gemeinwesens sein, welches den Austausch von Leistungen über neutrale Zahlungsmittel anstelle altertümlicher Tauschwirtschaft erleichtert. Dieses System wurde jedoch mit der Zeit, und in jüngster Zeit immer schneller, zu einem ganz anderen Instrumentarium verfälscht, durch welches Jene am meisten aus diesem Kreislauf für sich ableiten, die am wenigsten produktive Arbeit leisten. Dieser Zahlungsmittelkreislauf wird an allen denkbaren Stellen "zur Ader gelassen", so dass der Wirtschaftskreislauf blutleer geworden ist und oft selbst "Bluttransfusionen" ehemals gesunde Unternehmen nicht mehr retten können. Dass der Geldmittelfluss für wirklich erbrachte Leistungen nur noch einen sehr geringen Prozentsatz des gesamten globalen Geldflusses ausmacht, während der große Hauptanteil für Spekulationen von Leuten fließt, die dafür keine Leistungen erbringen, zeigt, wie krank das Geld- und Finanzwesen wirklich ist.

Dies ist jedoch nicht mein Gebiet; Andere haben sich intensiver und grundlegender mit der Diagnose und möglichen Therapieansätzen für das Finanz- und Geldwesen befasst. Man recherchiere selbst. Sicher ist, dass eine gesunde Weiterentwicklung der Menschheit im Gleichgewicht mit einer gesunden, gepflegten Natur nur auf der Grundlage eines ehrlichen, offenen Finanz- und Geldwesens möglich ist, das dem tüchtigen und fleißigen Bürger dient und ihn davor schützt, durch unfähige Politiker und um so fähigere Spekulanten ausgebeutet und um den wohlverdienten Lohn seiner Arbeit gebracht zu werden.

3. Die positiven Auswirkungen und der Gesamterfolg

Genug gesunde Nahrung für Alle

Wenn die falschen, Krankheiten erzeugenden, von Lobbies zwecks Gewinnmaximierung propagierten Ernährungsgewohnheiten mit denaturierter und teils artfremder Kost ersetzt werden durch eine artgerechte, natürliche, aus Nahrungspflanzen zubereitete Ernährung, reichen schon die heutigen Anbauflächen aus, um alle Menschen weltweit gesund zu ernähren und satt zu machen. Gleichzeitig führt eine solche Ernährung zum Erhalt natürlicher Fruchtbarkeit der Böden ebenso wie der Menschen, die dadurch ausreichend gesunde, intelligente, schöne und wissbegierige Kinder bekommen können.

Eine gesunde, artgerechte Ernährung der Menschheit eliminiert den Hunger in der Welt eben so wie die chronischen Zivilisationskrankheiten und die Degenerationserscheinungen beim Nachwuchs. Das setzt ungeheure Mittel und Kapazitäten frei, die bisher für Unproduktives aufgewendet wurden (z.B. Dauerbehandlungen chronischer Krankheiten, Betreuungen behindert geborener oder durch Krankheiten zu Behinderten gewordener Menschen usw., und alles, was mit Krankheiten und dem Erkrankungsrisiko zusammenhängt).

Stabilisierung der Bevölkerungszahlen

Es ist eine aus bisherigen Entwicklungen gewonnene Erfahrung, dass mit wachsendem Wohlstand in einer Bevölkerung der vorherige starke Geburtenüberschuss - der teils zur Kompensation der hohen Kindersterblichkeit unter den herrschenden widrigen Umständen diente - sich von selbst auf die biologisch optimale Zahl zur Erhaltung der Bevölkerung reduziert. Das bietet gleichzeitig bessere Möglichkeiten für eine gründlichere Ausbildung der Kinder und Jugendlichen als auf Dauer beste Erfolgsgarantie der betreffenden Bevölkerung.

Energie im Überfluss

Natürliche Nutzungsmöglichkeiten "erneuerbarer" (besser: "nicht endlicher") Energiequellen wie Sonne, Wind, Wellen, Wasserkraft und auf ehemaligen Wüstengebieten kultivierte Energiepflanzen stellen insgesamt einen Überfluss an Energie dar, der mehr als ausreichend ist für den Energiebedarf der Menschen. Diese "nicht endlichen", also unendlichen, unerschöpflichen Energiequellen müssen nur intelligent genutzt werden.

Sinnvolles Leben, Arbeit und Wohlstand für Alle

Die Menschheit steht jetzt vor der Aufgabe, den bisherigen Raubbau an der Natur in Kreisläufe überzuführen, die sich selbst regeln und auf jedem Niveau im Gleichgewicht halten. Das ist ein gewaltiges, zur Sicherung einer menschenwürdigen Zukunft jedoch notwendiges Vorhaben, welches konstruktive Änderungen in beinahe jedem Lebensbereich erfordert. Gerade deshalb aber kann dies ein sinnvolles Leben, Arbeit und Wohlstand für jeden Menschen auf diesem Planeten bedeuten - wir müssen die Herausforderung nur annehmen.

Die Alternative wäre langfristig in letzter Konsequenz ein Verschwinden des Menschen von der Erde. Die Natur braucht den Menschen nicht. Aber der Mensch braucht die Natur, wenn er überleben will. Er ist deshalb gut beraten, sich gerade noch rechtzeitig mit der Natur zu arrangieren.

Reiche Natur und gesunde Umwelt

Wer schon einmal unberührte, weite Natur erlebt hat, aber auch, wer vom Menschen im Einklang mit der Natur gepflegte Landschaften besuchen durfte, der weiß von der Schönheit und der stillen Kraft, die sich von der Natur auf den Menschen überträgt und diesen am Leben erhält wie ein Baum, der das Leben in seinen Wurzeln, Ästen, Zweigen und Blättern erhält, die gleichzeitig wieder sein Leben erhalten. Auch der Mensch kann nicht nur diese Kraft empfangen, er muss auch Kraft zurück geben an die Natur, die sein Leben erhält.

Die Natur dankt dies dem Menschen wiederum durch ihren überwältigenden Reichtum und mit einer gesunden Umwelt, in der auch der Mensch gesund bleibt und vor Krankheit und Degeneration geschützt ist.

Der Gesamterfolg: Mehr als die Summe seiner Teile

Der Gesamterfolg einer Synthese - einer konstruktiven, dynamischen Gesamtkonzeption anstelle einzelner Problemlösungen - ist mehr als die Summe aus letzteren. Denn:

  • Die Menschen werden wieder gesund und bekommen gesunden Nachwuchs;

  • Die Natur erholt sich und spendet gesunde Nahrung und klares Wasser;

  • Gesunde Menschen sind aktiv, innovativ, produktiv, freundlich und hilfsbereit;

  • Natürliches Wirtschaften und Innovationen schaffen Arbeit und Brot für Alle;

  • Kreisläufe schaffen Gleichgewichte auf hohem Niveau;

  • Reiche Natur und gesunde Umwelt machen die Menschen glücklich.

  • Jedes Leben bekommt wieder einen Sinn: Dieser ist das Leben selbst.

"Es gibt viel zu tun. Packen wir's an" (Esso). Das überzeugende Prinzip gilt heute nicht nur für die Nahrungs- und Energiesicherung. Es gilt für die Sicherung des Überlebens ganzer Völker, Gesellschaften und Wirtschaftssysteme, und in letzter Konsequenz für das Überleben des Menschen an sich als dominanter Spezies - durch Sicherung seiner natürlichen Lebensgrundlagen auf diesem Planeten. Die Natur kommt auch ohne uns aus - wir aber nicht ohne sie.

Friedrichshafen am Bodensee, Juni 2008

Dr. Johann Georg Schnitzer
https://www.dr-schnitzer.de

P.S. Gegenseitiges Helfen und Fördern mit dem Ziel gemeinsamer Erfolge und einer besseren Zukunft beginnt mit der eigenen Gesundheit. Nur wer gesund ist, belastet die Gemeinschaft nicht und kann seine Kräfte unbehindert für konstruktive eigene und gemeinsame Entwicklungen und Ziele einsetzen. "Gesundheit ist nicht alles - aber ohne Gesundheit ist Alles Nichts", sagte schon Schopenhauer (Philosoph, 1788 bis 1860). Wer heute so lebt, wie die meisten Menschen, wird auch krank, wie die meisten Menschen. Gesundheit ist auch nicht etwa das, was übrig bleibt, wenn alle Krankheiten erfolgreich bekämpft worden sind. Bei solchem "Kampf mit allen Mitteln der modernen Medizin" bleibt oft nicht einmal der Patient selbst übrig. Gesundheit ist vielmehr ein natürliches, dynamisches Gleichgewicht aller Funktionen des Organismus selbst und seiner Wechselbeziehungen mit dem Biotop, in dem er lebt. Die Wichtigste von allen ist eine natürliche, artgerechte, lebendige, auf gesundem Boden gewachsene Nahrung. Das hierzu notwendige Wissen ist verfügbar: http://www.dr-schnitzer-buecher.de

 

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