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Vegetarisch essen - aber
wie?
von Dr. Johann Georg Schnitzer
Der Mensch ist ausweislich seiner Gebisskonstruktion nach den
Erkenntnissen der Vergleichenden Gebissanatomie ein Frugivore, ein Fruchtesser
im Sinne dessen, was Bauer und Gärtner als Acker-, Feld-, Garten- und Baumfrucht
bezeichnen. Die Abkehr von dieser artgerechten Ernährung hat der Menschheit
chronische Krankheiten und Degeneration gebracht und führt zur Verwüstung des
Planeten. Eine Rückkehr zur natürlichen und artgerechten Ernährung ist deshalb
nicht nur zur Erhaltung der eigenen Gesundheit, sondern auch zur Sicherung der
natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen insgesamt unumgänglich. Jeder kann
diesen Beitrag leisten und selber großen gesundheitlichen Nutzen haben.
Die globale Situation
In seinem 1977 erschienenen (inzwischen vergriffenen) Buch
"Die Erde hat Eiweiß für alle" schreibt Frédéric Stahl: Von den 4 Milliarden
Menschen, die heute (= 1977) leben, sind rund 2,5 Milliarden unterernährt. Der
Rest ist zum Teil überernährt, zum Teil falsch ernährt. Und krank sind sie
nahezu alle, wenn man auch die Zahnkaries als Krankheit einstuft. Schuld daran
sind nicht nur fehlerhafte landwirtschaftliche Anbaumethoden, sondern auch
falsche Ernährungstheorien. Der größte Fehler ist das Verlangen nach einer
Tagesration von 60 g tierischem Eiweiß. Das erfordert, dass 80 % der Ernten
durch den Magen der Haustiere gehen müssen."
Inzwischen sind nur 3 Jahrzehnte vergangen, und die Menschheit
hat in dieser kurzen Zeit auf bald 7 Milliarden Menschen zugenommen.
Entsprechend hat sich das Welternährungsproblem verschärft. Die Urwälder
werden gerodet für Futteranbau, das Grundwasser und die Ackerböden sind durch
Tierfäkalien aus den Intensivhaltungen verseucht, und die Ozeane sind
weitgehend leergefischt; tote Meereszonen breiten sich aus. Und die
Bevölkerungsuhr tickt weiter:
Weltbevölkerungsuhr
Die baldige globale Katastrophe mit Kriegen um Nahrung und
Wasser und der Ausbreitung von Diktatur, Anarchie, Unregierbarkeit und
Terrorismus ist für jeden denkenden Menschen abzusehen. Es ist also klar, dass
irgend etwas geschehen muss.
Eine arrogante heimliche Elite, welche die Weltherrschaft
anstrebt, plant dem Problem durch Reduzierung der Weltbevölkerung mit allen
Mitteln auf insgesamt eine oder auch nur eine halbe Milliarde. Man gebe
Begriffe wie "Bevölkerungsreduktionsprogramm" in eine Suchmaschine ein, um
sich näher zu informieren.
Wer ein so brutales Eingreifen in die Bevölkerungsentwicklung
nicht will - und kein normal denkender Mensch wird das wollen - kann seinen
persönlichen Beitrag zu einer besseren Bewältigung des Problems leisten, indem
er nicht nur seiner eigenen Gesundheit wegen, sondern der Menschheit und dem
Planeten zuliebe dauerhaft zu einer vegetarischen Ernährungsweise übergeht.
Denn dann reichen die vorhandenen Anbauflächen auf der Erde
bei weitem aus, um die gesamte Menschheit gesund zu ernähren, so dass auch
keine Zivilisationskrankheiten und Degenerationserscheinungen mehr auftreten
und eine kerngesunde, intelligente und friedvolle Jugend nachwächst. Die
Welternährungskommission FAO in Rom schätzt, dass auch 50 Milliarden Menschen
auf dem Planeten friedlich zusammen leben und ernährt werden können.
In einer im Auftrag der GTZ 1992 durchgeführten Studie für das
"Plant Genetic Resources of Ethiopia Institute" (die äthiopische Genbank in
Addis Ababa, die Samen aller ostafrikanischen Nahrungspflanzen keimfähig
aufbewahrt) konnte ich z.B. nachweisen, dass bei direkter Nutzung der
Ackerböden für die menschliche Ernährung Äthiopien 560 Millionen Menschen
gesund ernähren könnte. Damals betrug die Äthiopische Bevölkerung gerade mal
56 Millionen - und es gab teilweise Hungerprobleme, weil die größten Flächen
für den Futteranbau für die Fleischerzeugung verwendet wurden..
Was bedeutet "vegetarisch"?
Das Wort kommt aus dem Lateinischen:
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Vegetabilis, vegetabile
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=
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belebend; als Hauptwort: Pflanzenreich |
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vegeto, vegetare
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=
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lebhaft erregen, beleben |
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vegetus
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=
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lebhaft, rüstig, regsam |
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Unter Vegetation versteht man den Pflanzenbewuchs; Vegetabilien sind pflanzliche
Nahrungsmittel. Aber was bedeutet "vegetarisch", "Vegetarismus"?
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Eigentlich bedeutet es, sich von pflanzlichen Nahrungsmitteln zu ernähren.
Allerdings haben sich im Laufe der Zeit ganz verschiedene Formen des Vegetarismus
entwickelt, und auch die Beweggründe können sehr verschieden
sein:
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Ethische Motivation zu vegetarischer Kost
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Der ethischen Motivation liegen die "Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzers,
das biblische "Du sollst nicht töten!", oder das Mitgefühl mit
der leidenden Kreatur zugrunde, die sterben muss, um von den Menschen aufgegessen
zu werden. Nicht wenige Kinder und Jugendliche haben sich nach dem obligatorischen
Klassenbesuch im Schlachthaus spontan dazu entschlossen, kein Fleisch mehr
zu essen, damit nicht für sie Tiere getötet werden.
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Gesundheitliche Beweggründe, Vegetarier zu werden
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Immer mehr Menschen erfahren bei der Suche nach ihrer verlorenen Gesundheit
davon, dass tierische Nahrungsmittel zu mannigfachen Beschwerden und Krankheiten
führen können, und dass diese oft dann wieder ausheilen, wenn
rechtzeitig auf tierische Nahrungsmittel verzichtet wird. Dazu gehören
so weit verbreitete Krankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- Krankheiten,
Herzinfarkt, Nierenversagen, Rheumatismus und Arthrosen, Übergewicht, und nach
manchen Schätzungen etwa 80 % aller Krebserkrankungen. Wer heute "normal"
lebt, die die meisten Menschen, wird auch chronisch krank, wie die meisten
Menschen!Diese Erkenntnisse machen sich auch immer mehr Menschen zu eigen -
und werden deshalb Vegetarier.
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Ekel - ein neues Motiv zur Abkehr vom Fleisch?
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Angesichts der BSE-Katastrophe der Landwirtschaft, zusätzlichen Enthüllungen
über Fütterungs- und Mastmethoden auch in der Schweinehaltung,
und weiterhin bekannt gewordener ekelerregender Pantschereien und Deklarierungsschwindel
mit Fleischwaren ist vielen Menschen der Appetit auf Fleisch und Fleischwaren
vergangen - so gründlich, dass die Europäische Gemeinschaft beschloss, 1,5 Millionen Rinder zu töten, "um den Fleischmarkt zu
bereinigen" - weil so viele Menschen sich vom Fleischverzehr abgewendet
haben und der Fleischverkauf deshalb drastisch zurückgegangen ist.
Dieser Ekel ist neu.
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Nicht ganz so neu, aber aktueller denn je ist, was zu Ekel vor Fleisch
in der Bibel geschrieben steht:
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"Ihr habt vor den Ohren des HERRN geweint und gesagt: Wer wird uns Fleisch
zu essen geben?... Der HERR wird euch Fleisch zu essen geben, und ihr werdet
essen. Nicht nur einen Tag werdet ihr essen, und nicht nur 2 Tage und nicht
nur 5 Tage und nicht nur 10 Tage und nicht nur 20 Tage, sondern einen ganzen
Monat, bis es euch zur Nase herauskommt und es euch zum Ekel wird,
weil ihr den HERRN, der in eurer Mitte ist, verworfen ..." (4. Mose 11:18
ff; siehe mehr dazu auch in "BSE, Rinderwahnsinn und die Konsequenzen",
<http://www.dr-schnitzer.de/BSE.html>).
Formen des Vegetarismus
"Pudding-Vegetarismus"- als solchen bezeichnet man eine
Ernährungsweise, die lediglich im Weglassen von Fleisch besteht, während
die übrige Kost belassen wird wie sie ist: Denaturierte Zivilisationskost
mit Produkten aus Industriezucker, Stärken, Auszugsmehlen und vielleicht
noch gekochten Gemüsen.
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Lakto-Ovo-Vegetarismus. Die "lakto-vegetabile Ernährungsweise"
verzichtet auf Produkte vom getöteten Tier und kommt insofern ethischen
Beweggründen entgegen. Produkte vom lebenden Tier (Milch, Milchprodukte,
Ei) sind dabei erlaubt. Diese Kostform ermöglicht zwar eine relativ
einfache Abkehr vom Fleisch, birgt aber immer noch die Gefahr der Einlagerung
von Eiweiß- Überschüssen im Körper in sich. Manche,
die das aufgegebene Fleisch durch entsprechend mehr Milchprodukte ersetzten,
mussten Jahre später feststellen, dass sie sich damit z.B. Nierensteine
gezüchtet hatten.
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Aus ethischer Sicht ist die "lakto-vegetabile Ernährungsweise" jedoch
inkonsequent. Wer "Milch" sagt, muss auch "Fleisch" sagen - denn um Milch
zu bekommen, müssen Kühe gehalten werden, die jedes Jahr erneut
trächtig werden und Kälber gebären müssen. Man nimmt
ihnen dann die Kälber weg und füttert sie mit (tiermehlhaltigem,
BSE übertragenden?) Milchersatz, um an die Milch selbst heranzukommen.
Wohin dann mit den Kälbern, und wohin mit den Kühen, wenn sie
älter werden und ihre "Produktivität" nachlässt? Diese Frage
kann nur mit Fleischverzehr beantwortet werden.
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Veganische Ernährungsweise. Diese besteht nur aus pflanzlichen
Nahrungsmitteln. Wenn sie richtig zusammengesetzt ist - das heißt,
wenn sie alles enthält, was die frugivore Urnahrung des Menschen enthielt
(Samen, Wurzelknollen, zarte Blattschösslinge, heute also Getreide,
Nüsse, Wurzel- und Blattgemüse, Salate, Obstfrüchte), und wenn diese überwiegend
roh, lebendig, undenaturiert zubereitet wird, die keimfähigen Getreide
frisch gemahlen, Hülsenfrüchte angekeimt mit den Salaten genossen
werden, dann ist dieses die gesündeste Ernährungsweise, die
zu den besten geistigen und körperlichen Leistungen, zur höchsten
Lebenserwartung befähigt und den gesündesten Nachwuchs ermöglicht. Dadurch wird
auch offensichtlich, dass der Mensch
immer noch genetisch auf seine Urnahrung programmiert ist.
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Das erklärt außerdem, warum so viele verschiedene, teils degenerative
Krankheiten aufgetreten sind, nachdem der Mensch diese durch denaturierte
und artfremde (tierische) Nahrungsmittel ersetzt und außerdem damit
begonnen hat, fast sämtliche Lebensmittel durch Hitzebehandlungen
verschiedenster Art zu denaturieren (durch Kochen, Braten, Grillen, Backen,
Dünsten, Ultrahocherhitzen, Sterilisieren, Pasteurisieren, Mikrowellen-
Erhitzen, Bestrahlen).
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Weil diese Erkenntnisse die ganzen einträglichen und mit Millionenaufwand
beworbenen "Veredelungsprodukte" (lies: tierischen Nahrungsmittel) der
Landwirtschaft und ganze "Produktpaletten" der Nahrungsmittelindustrie
überflüssig machen, und weil dieses Wissen außerdem zu
einem Schrumpfungsprozess des ganzen mit Krankheiten verknüpften und
von diesen lebenden Wirtschaftssektors führt, wurden und werden diese
Erkenntnisse und deren Verbreitung mit allen Mitteln der "gezielten Desinformation"
bekämpft (siehe z.B. <http://www.dr-schnitzer.de/efwi001.htm>).
Dabei wirken auch "gesponserte" Wissenschaftler mit (sogenannte
"Mietmäuler").
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Denn bisher hat der Verbraucher zu konsumieren, was produziert wird und was der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie den höchsten
Gewinn bringt, um anschließend krank zu werden und so auch noch
dem Krankheitssektor als nie versiegende Einnahmequelle zu dienen. Hier
bahnen sich jetzt - hoffentlich - grundlegende Veränderungen an.
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Überwiegende Rohkost erhält Leben und Gesundheit
Es kommt nicht nur darauf an, was gegessen wird - sondern außerdem,
in welchem biologischen Zustand es gegessen wird. Das genetische Programm
wurde durch die Evolution nur für "Rohkost" entwickelt, das heißt,
für lebendige, nicht hitzedenaturierte, nicht gekochte, nicht gegrillte,
nicht sterilisierte und nicht extrahierte, eben natürliche und naturbelassene
Nahrung. So verlieren Gemüse nicht nur Vitamine, wenn sie gekocht
werden. Sie verlieren ihre "Lebendigkeit", ihre "belebenden" Eigenschaften.
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Höhere Organismen wie der Mensch sind darauf angewiesen, ständig
"Leben" aufzunehmen, um sich selbst "am Leben" zu halten. Nur niedere einzellige
Lebewesen wie die Bodenbakterien sind in der Lage, tote Mineralien in organische,
"lebendige" Wirkstoffkomplexe umzuwandeln, welche sie dann den Pflanzenwurzeln
zur Verfügung stellen und von diesen als symbiotische Gegenleistung
einen Teil der Kohlenhydrate erhalten, welche die Pflanzen mit Hilfe des
Sonnenlichts herstellen. Selbst Pflanzen werden krank, wenn ihnen nur "tote"
Nahrung (Mineraldünger) angeboten wird. Fehlen die Bodenbakterien
(der Humus, lebendiger Boden), erleidet die Pflanze überdies einen
Rückstau an Kohlenhydraten (Zuckerstoffen) - diese ziehen dann Blattläuse
an, welche den Zucker aus den Blättern saugen.
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Nimmt der Mensch überwiegend tote (durch Hitzeeinwirkung oder auf
andere Weise denaturierte) Nahrung auf, so verlässt ihn das Leben
langsam aber sicher - und der Weg zum Tod aus Mangel an Leben ist mit vielfältigen
chronischen Krankheiten und Leiden gepflastert.
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Die meisten Gemüse, wie z.B. Rüben, Karotten, auch Hülsenfrüchte
wie Erbsen enthalten Spuren von Zuckerstoffen. Werden sie erhitzt, so erfolgt
bei Temperaturen um die 70 ° C die sogenannte "Maillard-Reaktion",
durch welche diese Zuckerstoffe eine unlösliche, unverdauliche Verbindung
mit bestimmten Eiweißbausteinen (z.B. dem wichtigen Lysin) eingehen.
Dadurch wird nicht nur die Eiweißversorgung des Organismus beeinträchtigt
- diese Kunstverbindungen üben offensichtlich schädigende Wirkungen
auf die Blutkapillaren aus, die durchlässiger für Bluteiweiß
und für Blutaustritte werden. Das führt dann z.B. zu Zahnfleischbluten.
Das aussickernde Blutserum fördert Bakterienwachstum auf den Zähnen
am Zahnfleischsaum her, und die absterbenden Bakterien bilden eine Matrix,
in welcher Mineralstoffe aus dem Speichel ausgefällt werden. So entsteht
Zahnstein, einer der Auslöser von Parodontose, die schließlichem
Zahnverlust durch Zahnausfall nach sich zieht. Es ist anzunehmen, dass auch an anderen
Stellen im Organismus solche Veränderungen der Blutkapillaren zu Schäden
und Erkrankungen führen.
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Es gibt indessen Ausnahmen. So findet diese Maillard-Reaktion beim Kochen
von Kartoffeln nicht statt - weil diese keine Zuckerstoffe enthalten. Auch
der (teilweise!) Verzehr von gebackenen oder gekochten Nahrungsmitteln
aus dem frisch vermahlenen, ganzen Getreidekorn (Vollkornbrote, Vollkorngerichte)
scheint kaum Nachteile mit sich zu bringen - nur die Gesamtmenge bis zur
Sättigung erhöht sich dann. Entscheidend ist allerdings, dass
keimfähige (lebendige) Getreidekörner zum Mahlen verwendet werden
und dass das frische Vollkornmehl unmittelbar (sofort!) nach dem Mahlen zu den Gerichten
oder Backprodukten weiterverarbeitet wird, um Oxidation und enzymatischen
Abbau zu verhüten. Und ein Teil der frisch zu mahlenden Getreide muss
roh, in Form von "Frischkornbrei" oder "Müslis", verzehrt werden,
um die volle Naturkraft der Getreide für die Gesundheit, Leistungsfähigkeit
und Lebensdauer zu nutzen.
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Drei gesunde Mahlzeiten am Tag
Eine gesunde, natürliche Ernährung kommt mit
drei Mahlzeiten am Tag gut aus.
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Morgens ist der Hauptbestandteil ein "Müsli" (=Frischkornbrei).
Dazu wird am Abend vorher eine keimfähige (also lebendige) Getreidesorte
(Weizen, Dinkel) frisch mittelgrob auf einer Steinmühle gemahlen und
mit ein wenig kaltem Wasser eingeweicht. Nimmt man keimfähigen "Nackthafer"
(nicht tote "Haferkerne"!), so kann man am Morgen, unmittelbar vor der
weiteren Zubereitung mahlen und mit ein wenig Wasser vermischen, da Nackthafer
kein längeres Einweichen erfordert. Morgens werden ein paar Tropfen
Zitronensaft darüber gegeben, ein Apfel wird hineingerieben und sofort
untergemischt, und es werden weitere Früchte der Saison und ein paar
Nüsse und Mandeln hinzugefügt. Das ganze wird sodann gleich verzehrt,
um Oxidation an der Luft zu vermeiden.
Die gesundheitlich entscheidend wichtige Keimfähigkeit der verwendeten
Getreide sollte man ab und zu durch einen Ankeimversuch prüfen.
Mittags und abends stehen Salate im Vordergrund. Diese sollen sowohl
aus Blattsalaten wie aus fein geriebenen (und zur Vermeidung von Oxidation
sogleich mit der Salattunke vermischten) Wurzelgemüsesalaten zusammengesetzt
sein. Die Salattunke bereitet man zuvor mit halb Leinsamenöl und halb Distelöl,
welche an den
wichtigen hochungesättigten Fettsäuren reich sind, ferner mit
Zitronensaft oder Wein- oder Obstessig, und etwas Vollmeersalz, und verdünnt
sie mit ein wenig Wasser. Außerdem wird man angekeimte Linsen, Kichererbsen
oder grüne Mungobohnen untermischen. Erst hierdurch erhält die
Salatmischung ihren vollen Wert und einen hohen "biologischen Grundeffekt"
(=Körpereiweißaufbauwert) Abends sollen die verwendeten Salatsorten
andere sein als mittags, der Abwechslung halber.
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Das Ankeimen geht einfach: Man gibt die Samen in eine Schale mit lauwarmem
Wasser für etwa 4 Stunden. Dann schüttet man es ab, spült
die Samen in einem Sieb mit Wasser durch und gibt sie nass in die nun abzudeckende
Schale. Den Spülvorgang wiederholt man alle paar Stunden. Nach insgesamt
24 Stunden schauen die Keime heraus. Wenn sie nicht länger als ca.
5 mm sind, ist der gesundheitliche Wert am höchsten. In diesem Zustand
kann man sie ein paar Tage halten, indem man sie abgedeckt in den Kühlschrank
stellt und täglich einmal durchspült. So kann man für ein
paar Tage vorkeimen und jeweils davon für die Salate wegnehmen, wofür
man sie dann ohnehin unter fließendem Wasser in einem Sieb durchspült.
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Das beste Getränk ist ein gutes Tafelwasser. Es soll mineralarm,
leicht sauer (im chemischen Sinn das Gegenteil von basisch) und reduziert
(nicht oxidiert) sein (dem entspricht z.B. "Volvic"). Nach Forschungsergebnissen
von Prof. Vincent ist in Städten Frankreichs mit solchem Wasser in
den Leitungen die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung
um bis zu 30 % (!) höher, als in Städten mit mineralreichem,
basischem, oxidiertem Wasser.
Eine solche vollständig lebendige, vollständig pflanzliche
Ernährungsweise hat auch den höchsten "Belebungseffekt"; sie
enthält alles, was der menschliche Organismus braucht (sie entspricht
der frugivoren menschlichen Urnahrung, auf die der Mensch immer noch genetisch
programmiert ist), und sie führt zu hoher körperlicher und geistiger
Leistungsfähigkeit und zum Verschwinden der meisten bisherigen Beschwerden
und chronischen Krankheiten.
"Beilagen": Hinzugenommen werden können - müssen aber
nicht - Beilagen wie Vollkornbrot und Vollkorngebäck aus frisch vor
der Teigbereitung gemahlenen, keimfähigen (lebendigen) Getreiden,
Vollkorngerichte aus solchen, und gekochte Kartoffeln.
Links zu weiterführendem "Gewusst wie"
Die nachfolgenden Bücher vermitteln das notwendige Wissen
über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit,
sowie das praktische "Know How" der Zubereitung, mit vielen wohlschmeckenden,
appetitanregenden, gesunden Variationen:
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Zur
Buchbesprechung

Zur
Bestellseite
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"Lasst die Nahrung eure Heilmittel sein" (Hippokrates,
460-375 v. Chr.)
Natürliche, artgerechte (frugivore) Kost: Auch in der Hochzivilisation
Grundlage natürlicher Gesundheit
Zivilisierte
Urnahrung: Schnitzer-Intensivkost
Die Schnitzer-Kost orientiert
sich an den natürlichen Ernährungsformen, die seit Urzeiten, lange vor der
Entwicklung von Werkzeugen und Waffen, dem Gebrauch des Feuers und der
Entwicklung von Acker- und Gartenbau, eine gesunde Entwicklung und
Fortpflanzung des Menschen gesichert haben. Sie nutzt die vom Menschen aus den
ursprünglichen Wildpflanzen entwickelten Nahrungspflanzen in
Zubereitungsformen, welche die Entwicklung und Blüte früher Hochkulturen mit
gesunden Menschen und gesundem Nachwuchs ermöglicht haben. Dabei ist sie den
Ansprüchen des Menschen der Gegenwart angepasst. Diese Kost ermöglicht auch
heute ein gesundes Leben und gesunden Nachwuchs, und erlaubt so die
Überwindung von Zivilisationskrankheiten und Degeneration.
Der Stoffwechsel des
Menschen ist genetisch immer noch auf seine ursprüngliche frugivore
Urnahrung programmiert. Deshalb ist die gerne behauptete
"Anpassung" an denaturierte und artfremde Zivilisationskost
misslungen. Diese hat zu Stoffwechselentgleisungen und so zu den weit
verbreiteten chronischen Zivilisationskrankheiten geführt. So bald der
Stoffwechsel wieder die richtigen "Stoffe zum Wechseln"
erhält, auf die er genetisch programmiert ist, normalisieren sich die
Stoffwechselabläufe, und die meisten der angeblich
"unheilbaren" Zivilisationskrankheiten und Leiden heilen
zügig aus. Auch das Körpergewicht normalisiert sich: Übergewichtige
nehmen ab, Untergewichtige nehmen zu. Köstliche Zubereitungen gesunder Kost werden in
diesem Buch an Beispielen in Form eines 14-Tage-Plans genau beschrieben. Auch Kalorien, Joule
und Broteinheiten sind mit angegeben. Mahlzeiten dieser Kost sättigen
nachhaltig, verleihen vitale Energie und regenerieren den Organismus.
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Das Buch zur wirksamen
Selbsthilfe bei essentieller Hypertonie:
Risikofaktor
Bluthochdruck, lebensbedrohend, aber heilbar!
Buch oder hier anklicken: Zur
Bestell-Liste. Überschrift odere hier anklicken: Zur
Buchbesprechung.
Die "essentielle Hypertonie" ist der Hauptkiller: Jeder
zweite Zivilisationsmensch verstirbt plötzlich an einer ihrer Folgen
- Herzinfarkt, Hirnschlag, Embolie. Dieses Buch klärt Sie über
die wahren Ursachen des Bluthochdrucks auf und zeigt Ihnen den Weg, wie
Sie zügig diese Risikozone verlassen, von den Pillen mit ihren oft
unangenehmen Nebenwirkungen loskommen - und Ihren Blutdruck in 6-10 Wochen
dauerhaft auf natürliche Weise normalisieren können. Das Buch
enthält auch die Rezepte der "Getreidesuppendiät", welche bei
Menschen mit zivilisationsgeschädigtem Verdauungstrakt - und daher
Unverträglichkeit gesunder Kost - die Normalisierung und einen sanften
Übergang zur gesunden natürlichen Ernährung erlaubt.
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Das meiste können
Sie selbst tun:
Diabetes
heilen - biologische Heilbehandlung der Zuckerkrankheit und
ihrer Spätfolgen
Buch oder hier anklicken: Zur
Bestell-Liste. Überschrift odere hier anklicken: Zur
Buchbesprechung.
800.000 Beinamputationen bei Diabetikern sind genug!
So viele sind allein in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten durchgeführt
worden. Meist unnötigerweise, wie der Verfasser überzeugt ist.
Denn 1977 fand er - bei einem dramatischen Fall um Rat gebeten - einen
Weg, ein von Gangrän befallenes Bein zu retten. Danach heilte auch
die Zuckerkrankheit selbst aus. Er entdeckte, dass es die übliche
eiweissreiche Diabetesdiät selbst ist, welche die Zuckerkrankheit
unheilbar macht und die sogenannten "Spätfolgen" erzeugt: Gangrän,
Bluthochdruck, Nervendegeneration, Gefühlsverlust, Impotenz, Erblindung,
Leberdegeneration, inneres Verbluten durch Oesophagusvarizen, Nierenversagen.
Wer selbst Diabetes hat oder Diabetespatienten in der Familie oder im Freundeskreis,
sollte sich diese Offenbarung der wahren Ursachen, der Heilungs- und Verhütungsmöglichkeiten
und die Berichte von Ärzten und Patienten über erfolgreiche Heilungen
nicht entgehen lassen. Lesen Sie hier weiter: bitte
klicken Sie hier!
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Eiweißmast = Dopingfalle!
Es geht anders viel besser und gesünder:
Doping?
Alternative Naturnahe Leistungskost
Buch oder hier anklicken: Zur
Bestell-Liste. Überschrift odere hier anklicken: Zur
Buchbesprechung.
Die übliche eiweißreiche Sportler-Ernährung
bringt die Voraussetzungen zu einem Leistungsknick im Trainingsaufbau mit
sich: Da ist die Versuchung zu Doping oder doping-ähnlichen "Tricks"
dann eben so groß wie die Gefahr von Frühinvalidität oder
Sekundentod. Angesichts des BSE-Skandals sind weitere Risiken der üblichen
Sportler-Ernährung hinzugekommen. Diese Schrift zeigt die Zusammenhänge
auf und vermittelt einen natürlichen Weg zu jenem Mehr an sportlicher
Leistungsfähigkeit, das Weltbestleistungen möglich macht. Dieses
Wissen ist für Hochleistungssportler ebenso wertvoll wie für
jeden "Normalbürger", der fit und gesund sein will. Das Buch zeigt,
dass selbst Olympiasiege möglich sind mit einer Ernährung, welche
die volle natürliche Lebenskraft enthält.
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Grundlegende Neuorientierung ist unumgänglich geworden
Eine grundlegend neue Orientierung im Hinblick auf die tägliche
Ernährung ist jetzt für alle Menschen unumgänglich geworden,
die bisher gegessen haben, was angeboten wurde, ohne sich viel Gedanken
darüber zu machen (und deshalb in vielen Fällen davon krank wurden).
Ausweichen und "Flickschustern" hat dabei kurze Beine, wie jene Menschen
erleben mussten, die aus Angst vor dem Rinderwahnsinn BSE auf Schweinefleisch
ausgewichen - und damit vom Regen in die Traufe des hinzugekommenen Schweinemastskandals
gekommen sind. Dabei ist schon lange bekannt, dass Schweinefleisch das
ungesündeste der Fleischsorten ist, das von einem erheblichen Teil
der ganzen Menschheit schon seit Jahrtausenden gemieden wird. Man
beachte in diesem Zusammenhang auch die Seite vorher "BSE,
Rinderwahnsinn und die Konsequenzen". Wenn schon, dann kann man es doch auch gleich richtig machen. Was es
braucht, ist das notwendige Wissen, und dann die ganz praktische Umstellung.
Das ist nicht viel anders, als wenn eine Automobilfabrik auf ein neues
Modell umstellt. Verschiedene Stationen müssen anders eingerichtet
werden, und teils werden andere Rohstoffe, Materialien und Werkzeuge gebraucht.
Nach Überwindung der üblichen Anlaufschwierigkeiten läuft
dann mit dem neuen "Ernährungsmodell" alles genau so reibungslos wie
vorher mit dem alten - und gleichzeitig fühlt sich jedermann viel
wohler, gesünder und leistungsfähiger.
Es gibt einiges zu tun, und da Sie jetzt erfreulicherweise wissen
was: Packen Sie's an!
Friedrichshafen, Germany, 2003, 2007 und 2009 Dr. Johann Georg Schnitzer
P.S. I: Diese und mehr Bücher über Gesundheits-Themen finden Sie unter <http://www.dr-schnitzer.de/besteug2.htm>
und <http://www.dr-schnitzer-buecher.de>.
P.S. II: Weil die gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffe
der Getreide nur im ganzen keimfähigen Korn lange Zeit erhalten bleiben,
ist eine eigene Getreidemühle für eine gesunde Ernährung
unentbehrlich. Denn sobald das Korn gemahlen wird, setzen Oxidation mit
dem Luftsauerstoff und enzymatischer Abbau ein - ähnlich wie beim
angeschnittenen Apfel, nur dass man es nicht sieht, da keine Verfärbung
eintritt. Bereits gemahlene Produkte zu kaufen, wäre daher gesundheitlich
wenig sinnvoll. Einen guten unabhängigen Überblick über
die erhältlichen Getreidemühlen- Modelle findet man bei <http://www.top-getreidemuehlen.de>.
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