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Betablocker Stimmungstöter Leistungskiller


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Mitteilung von
Herrn W. M. (70)
23.05.2007

Betablocker: Sie blockieren die Stimmung unterhalb des Bewusstseins

Antwort auf die E-Mail-Nachricht vom 19. Mai 2007 von Dr. Johann Georg Schnitzer 
"Bluthochdruck: Verordnet Ihr Arzt immer noch Pillen statt Gesundheit?"

An Dr.Schnitzer@t-online.de:

Ich hatte zu hohen Blutdruck, und darum hat mir der Arzt Betablocker verschrieben. Von Nebenwirkungen hat er nichts gesagt. Die Tabletten habe ich 20 Jahre lang eingenommen. Dann habe ich sie abgesetzt, obwohl der Arzt es mir verboten hat. Seitdem weiß ich, welche Nebenwirkungen die Tabletten haben. Sie blockieren die Stimmung unterhalb des Bewusstseins. Ich habe meine Meinung geändert und weiß selber nicht warum. Das hat weitreichende Folgen. Wenn es anfängt Spaß zu machen, hat man keine Lust mehr.

Betablocker machen impotent

Um meinen Blutdruck zu senken, habe ich zwanzig Jahre lang eine Tablette eingenommen. Das war einfacher, als mich zu fragen, warum mein Blutdruck so hoch war. Ich hätte womöglich lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben müssen. So habe ich eine Tablette geschluckt und alles war in Ordnung.

Über Nebenwirkungen habe ich nicht nachgedacht. Hat mir auch keiner gesagt und ich habe selber auch keine bemerkt. Dass es welche gibt, weiß ich erst, seitdem ich keine mehr einnehme. Ohne die Tablette abzusetzen, hätte ich die Nebenwirkungen auch nicht kennen gelernt.

Nachdem ich krank war, hörte ich auf zu arbeiten, bekam Rente und fing wieder an zu joggen. Zuerst ganz langsam. Mein Ziel war, eine halbe Stunde durchzulaufen. Das Ziel habe ich in viereinhalb Jahren nicht erreicht. Obwohl ich fünf bis sechsmal in der Woche gelaufen bin, war nach zwanzig Minuten alles vorbei. Noch zehn Minuten dranzuhängen, war eine tierische Quälerei. Eine Leistungssteigerung war nicht erkennbar.

Ich habe dies auf meine überstanden Krankheit zurückgeführt (Herzinfarkt). Darum lief ich weiter. Ich wollte mir die Leistungsfähigkeit, die ich noch hatte, so lange wie möglich erhalten.

Dann hatte ich an einem Tage ein Erlebnis. Ich konnte an diesem Tage laufen wie ich wollte. Fast so wie früher, bevor ich die Tablette eingenommen hatte. Da hatte ich dreimal Marathon 4 Std. 6 M; 3 Std. 40 M; und 3 Std. 9 M; gelaufen und an vielen Volksläufen teilgenommen.

Als ich an diesem Tage wieder zu Hause war, fiel mir ein, ich hatte meine Tablette vergessen. Was ich schon vor zwanzig Jahren hätte tun sollen, holte ich jetzt nach. Ich informierte mich. Unter Nebenwirkungen stand geschrieben: "Depressive Verstimmung".

Das war es. Wenn ich an diesem Tage dreimal besser laufen konnte, inklusive Endspurt, dann deshalb, weil ich an diesem Tage keine "depressive Verstimmung" hatte.

Als Ursache für zu hohen Blutdruck fand ich "Übergewicht und Stress". Stress hatte ich nicht mehr. Ich war ja Rentner und dass ich mir selber Stress mache, die Zeit war vorbei. Blieb nur Übergewicht, und dem rückte ich sofort zu Leibe, das hieß, ab sofort "fdH".

Gleichzeitig kaufte ich mir einen Blutdruckmesser und startete folgenden Versuch: Nach drei Tagen ließ ich die Tablette einmal weg, lief aber an allen Tagen und wurde bestätigt. Ohne Tablette ging es dreimal besser. Auch nach einer halben Stunde konnte ich noch zulegen.

Ich ging zu meinem Arzt, der mir die Tablette seit zwanzig Jahren verschrieben hatte. Der blies mir seine Antwort ins Gesicht: "Sie müssen die Tablette weiter nehmen!" Und die Apothekerin, bei der ich das Rezept einlöste, sagte: "Auch wenn ihr Blutdruck in Ordnung ist, müssen Sie die Tablette weiter einnehmen!"

Mein Blutdruck wurde immer besser, je mehr ich an Gewicht verlor, und nachdem ich Normalgewicht erreicht hatte, verzögerte ich das Einnehmen der Tablette weiter, bis ich es ganz einstellte.

Ein halbes Jahr später ging ich zu einem anderen Arzt und ließ mich untersuchen. Auf meine Frage, ob ich die Tablette wieder einnehmen müsse, sagte er: "Nein!"

Jetzt, nachdem ich die Tablette nicht mehr einnehme, weiß ich, was eine depressive Verstimmung ist, und wie die Tablette wirkt. Sie blockiert die aufkommende Stimmung und verkehrt sie ins Gegenteil.

Wenn ich anfange zu laufen, brauche ich etwa zwanzig Minuten, um warm zu werden. Dann kommt "Lauffreude" auf. Ich gerate in "Stimmung". Dann setzt die Wirkung der Tablette ein und schaltet um "von Lust auf Frust". Mit dem "Frust" muss ich dann weiter laufen. Das ist das Problem. Ohne Tablette habe ich diesen Stimmungswandel nicht. Ohne Tablette kann ich weiter laufen, bis ich müde werde. So macht das Laufen wieder Spaß.

Die "depressive Verstimmung" entsteht immer, wenn ich die Tablette eingenommen habe. Nicht nur beim Laufen. Immer, wenn ich die Tablette eingenommen habe, schaltet die Tablette um, egal wodurch die Stimmung entstanden ist. Ob ich mich durch körperliche Bewegung in Stimmung bringe oder ob ich mich nur gedanklich mit einer Sache beschäftige. Der Tablette ist das egal. Sie schaltet um und zwar unterhalb meines Bewusstseins. Ich habe plötzlich eine andere Stimmung, weiß aber selber nicht warum. Vor allem weiß ich nicht, dass es die Tablette war, die den Stimmungsumschwung herbeigeführt hat. Ich weiß nur, dass ich jetzt eine andere Meinung habe.

Dass diese Meinung genau das Gegenteil von dem ist, was ich mir vorgenommen hatte, wird mir erst später bewusst. Dann ärgere ich mich über mich selbst, und mein Bewusstsein muss zur Kenntnis nehmen, dass ich mich nicht auf mich selbst verlassen kann.

Meine Denkweise hat sich in den zwanzig Jahren, in denen ich die Tablette eingenommen habe, daran gewöhnt, ins Gegenteil umzuschwenken. Nach Absetzen der Tablette hat es lange gebraucht, mir dessen bewusst zu werden und dieses Verhalten abzubauen.

Wenn ich meine Meinung ändere und meine Absicht plötzlich ins Gegenteil umschlägt und ich mein Verhalten selber nicht mehr nachvollziehen kann, dann stößt mein Verhalten bei meinen Mitmenschen auf Unverständnis.

Wie mein Verhalten auf meine Umgebung gewirkt hat, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Im entscheidenden Augenblick anders zu reagieren, als man es sich vorgenommen hat, hat Folgen, über die man besser nicht mehr nachdenkt, weil sie nicht rückgängig zu machen sind.

Ich war Verkäufer. Ich habe Interessenten beraten und hatte die Absicht zu verkaufen. Dazu musste ich meinen Auftragsblock herausholen, die persönlichen Daten aufschreiben und zur Unterschrift vorlegen. Ein entscheidender Augenblick, für den Interessenten und für mich.

In diesem Augenblick eine "depressive Stimmung" zu erleben, hervorgerufen durch eine Tablette, löst unangenehme Erinnerungen in mir aus.

Zum Glück habe ich die Tablette nur in einer leichten Dosis eingenommen, weil ich mich erfolgreich dagegen gewehrt habe, eine stärkere Dosis einzunehmen, sonst hätte ich sie auch nicht wieder absetzen können.

So wie beim Laufen wirkt die Tablette auch beim Sex. Wenn man gerade angefangen hat, hat man plötzlich keine Lust mehr. Das hält keine Beziehung auf Dauer aus, falls man eine Frau hat, die wert darauf legt. Die sucht sich dann einen anderen oder kommt zu dem Schluss, das sollten wir besser lassen.

Wenn ein 20-jähriger Sport betreibt, sagen alle: "Das ist gut. Vielleicht gewinnt er noch einmal ein Medaille". Wenn ein 70-jähriger Sport betreibt, sagen die Leute: "So'n Spinner, wo der wohl noch hin will?". Mit 20 sind fast alle Menschen noch gesund. Wer aber mit 70 noch gesund sein will, muss etwas für sich tun. Einfach nur denken, wenn ich einmal krank werde, gehe ich zum Arzt und lasse mir ein paar Tabletten verschreiben und alles ist wieder gut, ist etwas zu einfach.

Trotz meines intensiven Joggens bekam ich Probleme. Wie ich später erfuhr, ich hatte Arterienverkalkung. Zum Glück kannte meine Schwester eine Knoblauch Kur. Die habe ich gemacht und die hat meine Verkalkung reduziert, wie mir in einem Krankenhaus bestätigt wurde. Gott sei Dank.

Mit freundlichen Grüßen

W. M.


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Anmerkungen von Dr. Johann Georg Schnitzer, 27. Mai 2007
 Dr.Schnitzer@t-online.de

Wichtige, präzise Beobachtung

Herrn W. M. ist zu danken für seine wichtige und präzise Beobachtung, die er durch mehrfache Wiederholung der gleichen Versuchsbedingungen abgesichert hat. Das ist medizinisches Forschen nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin!

Zunächst durch Zufall etwas bemerkt und es dann durch eine systematische Versuchsreihe nachgeprüft - das ist der Geist wissenschaftlicher Neugier und eines Forscherdranges, von dem ich z.B. den 300.000 deutschen Ärzten wenigstens einen Hauch des Anscheins wünschen würde. Indessen regt sich da nichts. Im Gegenteil. Wie oft berichten mir Patienten, die ihre angeblich unheilbare Krankheit selbst durch eine gesunde Ernährung ausgeheilt haben, dass ihr Arzt etwas ungläubig und erstaunt reagiert, aber noch keiner nachgefragt hat: "Wie haben Sie das zuwege gebracht?"

Vielleicht fühlt sich der Arzt in solchen Fällen verunsichert, weil er das ihm von den "führenden Medizinprofessoren" gelehrte Dogma von der Unheilbarkeit mit der Beobachtung einer Heilung am Patienten nicht in Einklang bringen kann. Vielleicht fürchtet er die Konsequenz, zum "Außenseiter" zu werden, wenn er die Beobachtung zur Kenntnis nimmt und dann Konsequenzen für seine anderen Patienten ziehen sollte. Denn als "Außenseiter" wird er von der streng organisierten medizinischen Hierarchie isoliert, und sollte er je die Dienste eines Gutachters brauchen, wird ihn dieser voll "im Regen stehen lassen".

Vor allem aber ist die Interessenlage eine andere. Den Patienten geht es am besten, wenn sie gesund sind oder, wenn krank, wieder gesund werden. Dem Arzt hingegen geht es (wirtschaftlich) am besten, wenn möglichst viele Menschen Patienten sind, die nicht alsbald wieder gesund werden, sondern chronisch krank bleiben. Auf diese Weise schafft allein Bluthochdruck etwa die Hälfte der Gesamteinnahmen der Arztpraxen an.

Mit anderen Worten: Wenn z.B. innerhalb der nächsten drei Monate die ca. 20 Millionen Bluthochdruckkranken in der Bundesrepublik Deutschland von der einfachen Heilungsmöglichkeit des Bluthochdrucks durch bestimmte Ernährungsmaßnahmen (s. Buch "Bluthochdruck heilen") erfahren und diese umsetzen würden, wäre weitere 3 Monate später nur noch für 150.000 deutsche Ärzte Arbeit da, oder bei allen 300.000 Ärzten würde der Gesamtpraxisumsatz auf nur noch 50 % des bisherigen einbrechen. Deshalb können es sich Ärzte schon aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht leisten, in größerem Umfang ihren Patienten zur Ausheilung ihres Blutdrucks durch Ernährungsänderung zu verhelfen. Im Gegenteil, sie müssen die Patienten davon abhalten, es selbst zu versuchen - was nicht wenige Ärzte auch tatsächlich tun. Man lese dazu die betreffenden Ergebnisse unserer Bluthochdruckstudie.

Für Patienten ist es wichtig, diesen diametralen Unterschied der Interessenlage von Patient einerseits und Arzt andererseits zu erkennen und entsprechend zu handeln:

Der Arzt kümmert sich um Ihre Krankheiten. Von diesen lebt er. Um Ihre Gesundheit müssen Sie sich selber kümmern. Von dieser leben Sie!

Dr. Johann Georg Schnitzer

P.S. Von Probanden unserer Bluthochdruckstudie wurden uns zahlreiche weitere psychopharmakologische Wirkungen von Bluthochdruckmedikamenten berichtet, so z.B.: "Kein Antrieb mehr", "Antriebslosigkeit", "Antriebsschwäche", "Apathie", "Beklemmungsgefühl", "Benommenheit", "Unfähigkeit zu denken", "Depressionen" (besonders häufig), "Beklemmungsgefühl", "ohne Energie", "energielos", "gedämpft", "alles wie gedämpft", "Konzentrationsschwäche", "massive Konzentrationsstörungen, vor allem unter Zeitdruck", "schlechtes Konzentrieren auf Zahlen", "Kopfschmerzen", "Lebensunlust", "reduzierte Leistungsfähigkeit", "sehr stark verminderte Leistungsfähigkeit im Beruf und beim Sport (Kurzatmigkeit)", "Leistungsschwäche", "leistungsunfähig", "Lethargie", "lustlos", "Lustlosigkeit", "stetig müde", "häufig sehr müde", Müdigkeit", "extreme Müdigkeit", "ständige Müdigkeit", "Panikattacke", "Potenzprobleme", "ständige Schlappheit", "allgemeine Schwäche", "Schwindelattacken", "Suizidgedanken", "Unausgeglichenheit", "Unwohlsein", "verlangsamt", "Verstimmung im Kopf" usw. ...

http://www.dr-schnitzer.de 
http://www.dr-schnitzer-buecher.de 


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Mitteilung von Dr. Rainer Moser, 14.06.2007

Betablocker blockieren die körpereigene Ausschüttung von Strophantin

Hallo Herr Dr. Schnitzer,

ich habe eine Erklärung dafür, dass der Betroffene ohne Betablockertabletten mit Abstand mehr Ausdauer beim Laufen feststellte: Betablocker blockieren die bei körperlicher Belastung typischerweise auftretende Ausschüttung von Strophanthin (bisher nur vom Hundeversuch bekannt - ist beim Menschen aber mit ziemlicher Sicherheit ebenso). 

Strophanthin steigert aber als Herzschutzhormon und Zellaktivator die Leistungsfähigkeit erheblich, bekannt aus diversen Tierversuchen (z.B. Ausdauer-Mäuseschwimmversuch). Das Maximum der Strophanthinkonzentration stellt sich typischerweise nach etwa 15 Minuten ein, weshalb der Patient danach wie befreit weiterlaufen kann!

Zudem mag es sein, dass Betablocker die Ausschüttung weiterer Hormone blockieren, die die Stimmung beeinflussen.

Der Verfasser obenstehender Mitteilung möge meinen Artikel lesen, um das zu verstehen: http://www.melhorn.de/Strophhormon/ (siehe auch das Nachwort von Wolf-Alexander Melhorn). Da er bereits einen Herzinfarkt erlitt, möge er sich das kostenlose Buch "Skandal Herzinfarkt" downloaden und lesen: http://www.melhorn.de/Strophskandal/. Bei Fragen darf er sich bei mir via E-Mail melden.

Betablocker sind das ganz große Geschäft, leider von den beschriebenen vielseitigen Nebenwirkungen begleitet. Für mich stehen sie auch im Verdacht, dass sie beim noch weitgehend Gesunden bei Kreislaufbelastung die körpereigene Ausschüttung des Herzschutzhormons Strophantin blockieren, so wie es bereits im Hundeversuch nachgewiesen wurde.

Leider werden den etwa 25 Millionen Bluthochdruckkranken in der BR Deutschland meist Betablocker verordnet.

Beste Grüße 
Dr. Rainer Moser 

Weitere Mitteilung von Dr. Rainer Moser, 30.03.2011

Arzt-Eigenversuch bestätigt Tierexperiment:
Betablocker erzeugen Leistungsblockade!

Lieber Herr Dr. Schnitzer,

in obigem Beitrag "Betablocker machen impotent" berichtet ein Patient von einer Leistungsblockade bei Einnahme von ß-Blockern. Ich kommentierte dies mit der möglichen Blockierung der Ausschüttung von körpereigenem Strophanthin (Herzschutzhormon), so wie es im Hundeversuch gefunden wurde:

Erläuterung: Laufband-Belastungs-Versuch mit Beagelhunden: Ohne Vorbehandlung wird körpereigenes Strophanthin freigesetzt (Herzschutzhormon). Eine vorherige Dauermedikation mit einem üblichen ß-Blocker bzw. ACE-Hemmer blockiert die Freisetzung von Strophanthin (Ouabain) aus der Nebennierenrinde. (Folien 22 und 21, Versuche Bauer, Neu, Kirch, Grünbaum, Schoner, 2003).

Quelle beider Abbildungen:.Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. W. Schoner am 22. Juli 2003,
http://www.vetmed.uni-giessen.de/biochem/schoner/Abschiedsvorlesung/Abschiedsvorlesung.html

Nun war ich am 26.3.11 in Berlin zu einem Experten-Netzwerktreffen bezüglich Strophanthin und einer neuen Studie. Ein dortiger Arzt aus der Abteilung Naturheilkunde berichtete mir folgendes:

Ein niedergelassener Arzt machte einen Eigenversuch, um die Nebenwirkung von Medikamenten selbst zu erfahren, die er gemäß der ärztlichen Leitlinien verpflichtet ist zu verordnen, um nicht angreifbar zu sein ('leitliniengerecht zu behandeln').  Zitat dieses Arztes: "Mit Betablockern bin ich kaum mehr mit dem Rad in meine Praxis gekommen (er fuhr täglich mit dem Rad)."

Das bedeutet, dass die Patientenbeobachtung auf Ihrer Homepage (siehe oben) wohl generell gilt. ß-Blocker blockieren die Leistungsfähigkeit ganz erheblich (sie greifen ein in die Signalkaskade der Ausschüttung gesunder Stresshormone bzw. des Herzschutzhormons g-Strophanthin). Dies ist meines Erachtens sehr bedenklich, da bis zu 25.000.000 Bundesbürger ß-Blocker verordnet bekommen (meist bei Bluthochdruck).

Viele Grüße aus Idstein übersendet
Dr. Rainer Moser
 


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Nachricht Frau Dr. Ursula Kretzer, 09.02.2015

Betablocker blockieren Anpassung der Herzfreqenz

 In meiner Praxis kann ich seit 1 Jahr HRV /Herzratenvariabilität messen. ß-Blocker führen hier immer zu extrem schlechten Werten, da der Pulsschlag sich nicht mehr der tatsächlichen Belastung anpassen kann.

Ein junger und gesunder Mensch hat eine hohe Variation zw. den einzelnen Herzschlägen als Ausdruck der Anpassungsfähigkeit des Herzens an die gerade aktuellen Bedingungen. Je älter wir werden, desto mehr läßt die Anpassungsfähigkeit nach. Das drückt sich in immer gleichförmigeren Schlagabständen aus. Unter ß-Blocker ist die Variationsbreite extrem eingeschränkt. D.h. der Pat. ist biologisch deutlich älter als sein kalendarisches Alter. Auch die Regulationsfähigkeit, d.h die Fähigkeit sich an geänderte Belastungen anzupassen, wird sehr beeinträchtigt.

09.02.2015

Dr. Ursula Kretzer

 


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